Feuerwehrleute erfahren viel Anerkennung beim Florianstag in Aschach
Echte Bürgerinitiative

Komplett gefüllt war die St.-Ägidius-Kirche in Aschach beim Festgottesdienst zum Florianstag. Bild: sche
Gemeinsam feierten die acht Feuerwehren der Großgemeinde Freudenberg und die Wehr aus Raigering den Florianstag in Aschach. Pfarrer Eduard Kroher zelebrierte in der voll besetzten Kirche St. Ägidius den Festgottesdienst, der von der Blaskapelle Buchbergecho umrahmt wurde.

Die Blaskapelle war es auch, die den Kirchenzug anführte und die zahlreichen Floriansjünger und Ehrengäste zum Gotteshaus begleitete.

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Kroher an die Leidensgeschichte des heiligen Florian, der nach einer Überlieferung 40 gefangenen Christen beistehen wollte und sich ebenfalls weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören. Schließlich wurde er zum Tode verurteilt und am 4. Mai 304 mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Ems gestürzt.

Christliche Grundhaltung

"Die Feuerwehren erfüllen einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit und verdienen dafür Dank und Anerkennung", sagte der Geistliche. Der Wahlspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" drücke die christliche Grundhaltung aus, in Not geratenen Menschen zu helfen.
Beim offiziellen Teil sagte Bürgermeister Norbert Probst, er schätze die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute, da es beileibe nicht selbstverständlich sei, sich freiwillig für den Nächsten einzusetzen und Schäden für sein eigenes Leben und seine Gesundheit in Kauf zu nehmen, um andere zu retten. "Die Feuerwehren sind deshalb Bürgerinitiativen in des Wortes wahrer Bedeutung", stellte er heraus. Die Aufgaben nähmen zu, würden immer schwieriger, und auch die Technisierung schreite fort. Dies mache die Arbeit der Feuerwehren nicht leichter. Ausbildung und Ausrüstung müssten mit dieser Entwicklung Schritt halten.

Sehr gut besetzt

Die Gemeinde Freudenberg investiere in ihre Feuerwehren, was Ausstattung, Ausrüstung und Ausbildung betreffe. Laut Rathauschef seien die Führungspositionen in den Wehren außergewöhnlich gut besetzt.

Kreisbrandrat Fredi Weiß sagte: "Jede Stunde ist die Stunde, in der wir gerufen und gebraucht werden können, in der es auf uns, unsere Hilfe und unseren Einsatz ankommt." Florian mahne zur Wachsamkeit zu allen Stunden.
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