Franz Lahm und Luis Denz bei der Sommermatinee
Neue Instrumente begleiten alte Orgel

Franz Lahm, hier mit dem "Corno da Caccia", war nach etlichen Jahren Pause erstmals wieder bei der Sommermatinee dabei. Kirchenmusikdirektor Luis Denz ist seit 19 Jahren stets vertreten. Bild: hcz
Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven, Max Reger und Johann Sebastian Bach kamen bei der siebten Matinee dieses Sommers in der Josefskirche zu Gehör. Franz Lahm (Trompete, Piccolotrompete und Jagdhorn) und Luis Denz (Orgel) hatten populäre Stücke ausgesucht, die den Geschmack der Besucher trafen.

Die von Lahm selbst entwickelten und aus der Meisterwerkstatt von Martin Peter (Markneukirchen) stammenden neuen Instrumente harmonierten prächtig mit dem reichen Tonwerk der Eisenbarth-Orgel von Kirchenmusikdirektor Denz. Bei Händels "Marcia religiosa" kamen die fröhlichen Töne der Piccolotrompete zum Einsatz, bei Beethovens mächtigem Werk "Die Himmel rühmen", bei Regers "Großer Gott wir loben dich" und bei Bachs "Jesus bleibet meine Freude" abwechselnd die Konzerttrompete und das "Corno da Caccia" (Jagdhorn). Aus der Feder des zeitgenössischen Niederländers Jacob de Haan erklangen "Prelude", "Choral", "Voluntary" und "Hymne" seiner "Musica religiosa".

Wolfgang Göldner las aus dem Buch Jesaja ("So spricht der Herr: Sorgt für Gerechtigkeit!") und dem Evangelium nach Matthäus (von der kanaäischen Frau, die Jesus für ihren Sohn um Befreiung von Dämonen bat). Aus dem Buch des Dalai Lama "Harmonischer Geist, vollkommenes Bewusstsein" hatte der Lektor eine Stelle ausgewählt, die von der Bedeutung der Zuneigung und der Liebe handelt. Am Samstag spielt Matthias Bertheshofer bei der Sommermatinee an der Orgel.
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