27.04.2013 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Frisch und vielfältig: Frühlingskonzert des "Kepler" Aula als Mittelerde

von Autor UZProfil

Dieses Frühlingskonzert bot auch was fürs Auge: Gerade als hinter dem Kepler-Gymnasium langsam die Sonne unterging, eröffnete das Orchester unter Leitung von Philipp Angermeir den Abend mit der soundgewaltigen "Symphonic Suite" aus der "Herr der Ringe"-Trilogie. Die Aula als Mittelerde. Frodo und seine Gefährten - das ist der Stoff, aus dem die Träume sind.

Das "Kepler" hatte sein Weihnachtskonzert ausfallen lassen und sich am Donnerstagabend für die Frühlingsvariante entschieden - mit einem Programm vom Swing-Hammer und der großen Pop-Ballade über ernste Musik bis zur zärtlichen, selbstgemachten Klavierkomposition. Stellvertretender Schulleiter Georg Singer und zahlreiche Gäste im vollbesetzten Auditorium kamen auf ihre Kosten. Theresa Graf und Hans Joachim Grajer erwiesen sich mit René Ducios "Piece Breve" als sicher harmonierendes Saxophon/Klavier-Duo. Unter Leitung von Angermeir und Stefan Schultes am Klavier überzeugte der Unterstufenchor mit den beiden Stücken "Vois sur ton chemin Cerf-volant" und dem munter vorgetragenen Traditional "Un poquito cantas".
Die Geschwister Lukas (Violine) und Antonia Wechsler (Klavier) griffen auf Beethoven zurück und interpretierten das Allegro aus der Frühlings-Violinsonate F-Dur, op. 25. Felix Hirn, der später auch im Chor auftrat, spielte zwei klassische Werke auf dem Akkordeon. Dann überraschte Ekaterina Portnyagina mit traumwandlerischen Farbschattierungen, die sie mit stilistischer Vielfalt auf dem Klavier darbot. Die Elftklässlerin präsentierte dabei auch ihr selbstkomponiertes Werk "Frühlingsstimmung". Das "Streichquartett plus" (Anna, Antonia, Leonard, Lukas und Maximilian Wechsler sowie Johannes Kneidl) überzeugte mit Joseph Haydn - und "Viva La Vida" von "Coldplay".

Mit einem Medley aus Lloyd-Webber-Musicals baute der gemischte Chor eine Brücke zur Big-Band, mit der Peter König zu einer spektakulären Soundreise mit jeder Menge "Blue Bossa" auf "Cantaloupe Island" und auf die "Fields of Gold" einlud.

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