01.09.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Gefeierte Helden des Luftkrieges: OB Josef Filbig und die Sturzkampfbomber

Gefeierte Helden des Luftkrieges: OB Josef Filbig und die Sturzkampfbomber Die Stukas (Sturzkampfbomber) wurden auch in Amberg groß gefeiert, nachdem für den Überfall auf Polen 348 Stukas eingesetzt worden waren. Aus bis zu 5000 Metern Höhe kippten sie fast senkrecht über die Tragfläche ab und klinkten kurz vor dem Abfangen zwischen 800 und 300 Metern ihre Bomben aus. Das infernalische Geheul der "Jericho-Trompeten", einer Propellersirene am linken Radbein, demoralisierte Zivilbevölkerung und feindliche
von Redaktion OnetzProfil

Die Stukas (Sturzkampfbomber) wurden auch in Amberg groß gefeiert, nachdem für den Überfall auf Polen 348 Stukas eingesetzt worden waren. Aus bis zu 5000 Metern Höhe kippten sie fast senkrecht über die Tragfläche ab und klinkten kurz vor dem Abfangen zwischen 800 und 300 Metern ihre Bomben aus. Das infernalische Geheul der "Jericho-Trompeten", einer Propellersirene am linken Radbein, demoralisierte Zivilbevölkerung und feindliche Bodentruppen. Ein begeisterter Flieger war auch Josef Filbig, der Oberbürgermeister von Amberg. Er wurde am 25. August 1939 als Obersturmbannführer zum NS-Fliegerkorps eingezogen. In einem Fliegerhorst erhielt er Besuch von Amberger Nationalsozialisten um Kreisleiter Kolb und SS-Obersturmbannführer Emil Alafberg. Diesen Besuch erwiderte Filbig nach dem Polenfeldzug im Oktober. Er kam mit Offizieren der Luftwaffe nach Amberg, wo er von seinen Erlebnissen an der Front berichtete. Im Jahr 1941 hielt er an seiner alten Schule, der Aufbauschule, als Oberbürgermeister und Oberstleutnant der Luftwaffe einen Vortrag mit farbigen Lichtbildern über seine Kriegserlebnisse im Osten. Repro: Rambach

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