Geld und Personal fehlen

"Die Unterfinanzierung gefährdet die öffentliche Daseinsvorsorge." Deutliche Worte wählte Verdi-Sekretär Robert Hinke bei einer Aktion am Oberen Markt. Dabei forderten er und seine Kollegen eine bessere Krankenhausfinanzierung sowie eine gesetzlichen Personalbemessung. Der Betrieb werde momentan nur durch die Solidarität der Kollegen aufrechterhalten.

Von den Einsparungen seien besonders das Pflege- und das Wirtschaftspersonal betroffen. Die angekündigte Finanzspritze des Bundes sah Hinke kritisch: "Das finanzieren eigentlich wir. Es wird als Wohltat verkauft, was den Krankenhäusern zuvor abgeknöpft wurde." Er verwies darauf, dass die Kliniken zwischen 2011 und 2014 zwei Milliarden einsparen müssten.

Momentan herrsche ein Investitionsstau von rund 50 Milliarden Euro. Gerade kleinere Häuser der Grundversorgung würden auf der Strecke bleiben, "da sie sich für die Betriebswirte nicht mehr rechnen".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.