Gelungenes Frühlingskonzert in St. Markus
Jahrhunderte Musikgeschichte

(zpe) "Yesterday" blies Alex Bagada butterweich auf seinem Saxophon. Er erinnerte an Gestern. An eine Zeit, als die Musik noch handgemacht war. Mit seinem Beatles-Hit kratzte er aber beinahe schon an der Gegenwart. Denn das "Frühlings-Konzert in St. Markus" mit bekannten Künstlern aus Weiden und Umgebung reichte musikalisch viel, viel weiter in die Vergangenheit zurück. Die Benefizveranstaltung für den Kirchturm im 50. Gründungsjahr von St. Markus hatte einmal mehr zahlreiche Musikfreunde angezogen.

Dr. Horst Petzold eröffnete das Konzert mit dem Präludium und Fuge in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Anschließend spielte er die Fuge über das Thema B-A-C-H des Romantikers Robert Schumann.

Pfarrer begleitet Tochter

Bis zur Pause mit Getränken und Brezen trug der Posaunenchor St. Markus fünf Stücke vor. Dann setzte sich Pfarrer Dr. Michael Lorenz höchstpersönlich ans Klavier und interpretierte mit "Waltz full of Memories" und "Glistening Garden after a Shower" zwei Stücke des japanischen Komponisten Hirono Muraki. Anschließend verzauberte er das Publikum mit Johannes Brahms "Intermezzo, op. 119,1". Zusammen mit Töchterchen Ayano Lorenz, die er am Klavier begleitete, entstand auf eindrucksvolle Weise das Konzert in a-moll, 3. Satz Presto, den das Mädchen fehlerfrei auf der Geige spielte und dafür verdient den Applaus des Publikums erhielt.
Fritz Landgraf blies auf der Trompete Georg Friedrich Händels "Largo". Dann entzückte Bagada - am Klavier begleitet von Dr. Petzold - mit dem einprägsamen Stück "Londonderry Air". Den Abschluss machten die beiden Sängerinnen Alexandra Adam und Silke Husslik mit drei Stücken. Zunächst wurden sie bei "Amazing Grace" noch von Bagadas Saxophon begleitet, dann sangen die beiden im Duett "You've got a Friend" und "Halleluja".
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