Hammerwegschule spendet für Kinder in Kenia
Mittagessen erbastelt

Weiden. (sih) Für einen Euro bekommen wir ein Kuchenstück beim Bäcker, eine Packung Haargummis oder kaufen einen Schokoriegel für zwischendurch. In Kenia bekommen Kinder für einen Euro sechs warme Mahlzeiten. Für uns kaum vorstellbar. Doch gerade dieser Euro fehlt den Kinder an der Ostküste Kenias. Der Förderverein Giriama e.V. unterstützt die Mensch dort seit 2005.

Gemeinsam mit ihren Lehrern erbastelten die Kinder der Hammerwegschule eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Neben dem Verkauf der Bastelarbeiten an Eltern kam der Erlös eines Schulflohmarktes hinzu. Norbert Müller, erster Vorstand von "Giriama", und seine Frau Gertrud Müller, Kassiererin, riefen vor sechs Jahren das Projekt mit derzeit 100 Mitgliedern nach vielen Jahren Privatinitiative ins Leben. Das Paar reist im Jahr bis zu zweimal nach Kenia.

Die Spende der Hammerwegschule wird in die Verpflegung der 500 betreuten Kinder investiert. Dreimal in der Woche können so die Mahlzeiten für diese finanziert werden. Oftmals haben die Kinder einen Schulweg von ein bis zwei Stunden. Da ist ein warmes Mittagessen sehr hilfreich. Die Preise im Vergleich zum vergangen Jahr seien um 100 Prozent gestiegen, so der erste Vorstand des Fördervereins. "Aber wir schaffen es zum Glück immer noch, die Kinder zu versorgen." Nebenbei betreut Giriama e.V. noch ein Waisenhaus.

Schulleiter Harald Stöckl freute sich, die Spende im Namen der Schule überreichen zu können. Er erinnerte daran, dass es nicht allen Kinder so gut gehe wie den Schülern. Am 25. Januar geht es für das Ehepaar Müller wieder nach Kenia. Das Projekt betreuen sie mit viel Leidenschaft und Engagement.
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