Herzlicher Empfang in Weiden - Drei Tage in Region
Blumen für Bischof

Nach dem Stundengebet nahm sich der Bischof Zeit, um mit Gottesdienstbesucherinnen zu sprechen.

Eine Rose nach der anderen sammelt der Bischof ein. 50 Rosen von den 50 Kleinen des Kindergartens St. Johannes. Eine abgerissene Blüte steckt sich Rudolf Voderholzer kurzerhand ans Gewand. Hübsch! Dann begutachtet er den üppigen Strauß. Sein Kommentar: "Für die Aufnahmeprüfung bei den Floristen dat 's g'langa."

"Dieser Tag soll fröhlich sein", schmettern die Kinder am Mittwochnachmittag, als der Oberhirte aus Regensburg endlich vor ihnen steht. Bei strahlendem Sonnenschein freut sich der "Neue" über einen warmen Empfang im Süden der Stadt. Der optimale Auftakt für den dreitägigen Pastoralbesuch, der den Müller-Nachfolger durch die Region führt, von Nabburg über Eschenbach bis nach Vohenstrauß. Im Pfarrheim St. Johannes versammeln sich am Mittwoch zunächst 110 Geistliche und pastorale Mitarbeiter aus der nördlichen Oberpfalz zur internen Konferenz. Laut Regionaldekan Gerhard Pausch steht dabei "das gegenseitige Kennenlernen" im Vordergrund.

Von seiner besten Seite lernten jedenfalls die Kinder des Kindergartens und der -krippe den Bischof kennen, nachdem er an der Feier des Stundengebets ("Non") in der Kirche teilgenommen hatte (Zelebrant: Stadtpfarrer Peter Brolich, St. Elisabeth): als lockeren, warmherzigen, dauerlächelnden Oberhirten. Elissa, Christian und Emily holen den Gast oben an den Stufen ab und führen ihn hinunter zu ihren Freunden, die unter Regie von Kindergartenchefin Johann Florian ein "Willkommenslied" bereithalten. Nebst Blumen, Bildern, Basteleien. Der Ordinarius spendet viel Beifall, dankt herzlich, segnet die kleinen Sänger mit dem Kreuzzeichen auf der Stirn. Beim Lied der Krippenkinder singt der 53-Jährige sogar mit: "Danke, liebe Sonne, für die Wärme, für das Licht ..."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.