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Ein "Compass" zur privaten Pflege

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Bundeswehrverband ehrten Vorsitzender Reinhold Deglmann (rechts) und Mario Rössler (links) Hermann Ament (Zweiter von links), für 25 Jahre Ernst Dietl (Dritter von links). Über die private Pflege sprachen Luise Baumann (Zweite von rechts) und Gudrun Meier-Scher. Bild: Dobmeier
Ein Thema, das jeden betreffen kann, stand im Mittelpunkt der Monatsversammlung der Kameradschaft der ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen (ERH): die private Pflege. Zuvor jedoch bat Vorsitzender Reinhold Deglmann die Jubilare des Bundeswehrverbands nach vorn. Urkunden und Ehrennadeln erhielten: für 40 Jahre Hermann Ament (Weiden), Werner Marazeck (Schirmitz) und Josef Lindner (Kirchendemenreuth), für 25 Jahre Peter Schmidt (Tirschenreuth) und Ernst Dietl (Etzenricht).

Das Referat hielten Luise Baumann und Gudrun Meier-Scher von "Compass", einem Tochterunternehmen des "PrivatenKrankenVersicherungs-Verbandes" (PKV), zuständig für unabhängige private Pflegeberatung. Die Pflegebedürftigkeit definiere sich laut Gesetzgebung für Personen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder Behinderung, für erheblichen Hilfebedarf bei Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens mit Einschränkungen für voraussichtlich mindestens sechs Monate. Die Expertinnen wiesen auf die Leistungen der Pflegeversicherung hin: Pflegesachleistungen und Pflegegeld je nach Pflegestufe, Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen, Pflegemittel, soziale Absicherung der Pflegeperson, Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen, Verhinderungspflege, Leistungen für Personen mit erheblichen Betreuungsbedarf, Kombinationsleistungen. Die Pflegeberatung steht über die kostenfreie Servicenummer 0800/1018800 zur Erstberatung zur Verfügung.
Die Kurzzeitpflege könne pro Kalenderjahr vier Wochen in einer vollstationären Einrichtung erfolgen, wenn häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht wird - mit der Kostenübernahme von bis zu 1550 Euro für pflegebedingte Anwendungen, Aufwendungen für soziale Betreuung sowie Anwendungen der medizinischen Behandlungspflege.

Wie Deglmann noch informierte, seien Kontakte zur Seniorengruppe der GdP-Seniorenvertretung angedacht. Er lud zur nächsten Monatsversammlung am 27. Mai um 19 Uhr ins Unteroffiziers-Heim ein.
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