Hubert Tremls "Ladenhüter" mit himmlischer Komödie - Theater zum 40. Jubiläum der Gemeinschaft ...
Mannomann - dieser Frauenbund!

Bis zu 55 Jahre halten die Jubilarinnen dem Katholischen Frauenbund Herz Jesu die Treue. Dafür gab es nun Auszeichnungen. Bild: zpe
Seit vier Jahrzehnten besteht der Frauenbund St. Konrad. Das soll gefeiert werden. Nach der Jubiläumsveranstaltung zog große Kleinkunst in den Saal des Seniorenheimes ein. Im Publikum: 120 Frauen - und fünf Ehemänner. Sie alle waren gekommen, um "Die Ladenhüter" zu erleben, eine Theatertruppe aus Regensburg. Die zeigte die kurzweilige Geschichte "Mannomann - dieser Frauenbund".

Vorsitzende Ursula Ludwig versprach eingangs, dass niemand besser die Seele einer "Frauenbundfrau" kenne als die Gruppe um Hubert Treml, der zu dieser himmlischen Komödie auch Chrissie Baumer und Burgl Wittmann mitbrachte. Diese drei schlüpften abwechselnd in Rollen, die Epochen von 1910 bis heute aufarbeiteten. Natürlich drehte sich in diesem "Mundart-Trio-Stück" alles um den Frauenbund.

Geschichten aus 100 Jahren

Petrus und seine Assistentin Aloisia, die an der himmlischen Rezeption ihren Dienst versehen, wundern sich: Fast nur Frauenbundfrauen schaffen den schwierigen Aufstieg zur Himmelspforte. Nach dem Einlass-Check führt der Empfangschef Petrus sie persönlich zur "Wolke 1.9.1.0". Dort treffen die Neuankömmlinge auf Bekannte "von drunten". So werden gemeinsame Erinnerungen wach.
Vieles kommt zur Sprache, was in diesen 100 Jahren die Gemüter der Frauenbundfrauen bewegte. Und es gab dabei viel zu lachen. Zuerst erlebten die Zuschauer die Frau Oberveterinäramtsdirektorin Kleinschmidt mit Fräulein Fanni als Dienstmädchen bei Justizrat Keller, dann die Bäuerin Creszentia Dodlhofer und Fräulein Amalie aus Tratschenkreuth. An der Pforte erschienen wenig später Anna Frommthaler aus Kleinhirning und Gertrud Büschlbinder aus Kuchlwerklbach. Schließlich brachte Resi Schrebelbauer aus Hinterkonzling Kuchen mit. "Ja, seit 2000 Jahren backen Frauen Kuchen, und die Männer essen ihn."

Rita Wissmeier aus Gleichenricht war vorerst die letzte Dame, die bei Petrus vorstellig wurde. Eine kurzweilige Vorstellung, bei der Treml das Publikum immer wieder in die Geschichten mit einband. Er betrieb "Bauchpinselei", die gut tat.
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