Informationsfahrt von Pro Weiden nach Grafenwöhr - Einblick in das Shopping Center
US-Soldaten als Wirtschaftsfaktor

Auch wenn das Kaufhaus (PX) im US-Shopping Center in Grafenwöhr im vergangenen Jahr 55 Millionen Dollar Umsatz machte: Die in der Region lebenden US-Amerikaner sind auch für den örtlichen Handel und die Gastronomie von großer Bedeutung. Deshalb besuchten rund 50 Einzelhändler, Gastwirte und weitere Interessierte unter Regie von Pro Weiden die Einrichtungen der US-Armee in Grafenwöhr.

Ziel war es, die Shoppingangebote der US-Armee kennenzulernen und herauszufinden, wie sich die Einkaufsstadt Weiden für die dort stationierten US-Bürger attraktiv präsentieren kann.

Die Besucher erhielten aber auch viele Informationen über die Ausbaumaßnahmen rund um den US-Standort. Insgesamt seien in den vergangenen zehn Jahren rund 700 Millionen Euro in den Ausbau des Militärstandorts Grafenwöhr investiert worden, um die Verlegung der 172. Infanteriebrigade von Schweinfurt nach Grafenwöhr zu ermöglichen.

Unter der Regie von Susanne Bartsch, Pressesprecherin der US-Garnison Grafenwöhr, besichtigten die Teilnehmer zuerst alle Ausbaumaßnahmen innerhalb des Geländes, auf dem derzeit rund 4000 USSoldaten stationiert sind, darunter auch die Schulen, die Wohnsiedlung am Netzaberg und die beachtliche Sporthalle.

Mit großem Interesse besichtigten die Teilnehmer das US-Shopping Center, wo es zuerst einen Rundgang durch das Kaufhaus (PX) gab. Es beschäftigt derzeit 200 Mitarbeiter, davon sind 85 Prozent deutsche Angestellte. Weltweit verfügen die Geschäfte der Kette PX über 80 bis 90 Prozent des gleichen Warenangebotes. Im Anschluss daran gewannen die Teilnehmer einen Einblick in den Lebensmittelmarkt (Commissary).
Per Bus wurden die Ausbaumaßnahmen innerhalb des Geländes in Augenschein genommen. "Zwar werden bis 2014 die Soldaten der Brigade vom Stützpunkt Grafenwöhr abgezogen, jedoch rücken neue Truppen nach, die auch wieder viele Familienmitglieder mitbringen. Dies ist auch für die Einkaufsstadt Weiden äußerst profitabel", so Susanne Bartsch.

Ladengeschäfte zu mieten

Kompetente Ansprechpartner erläuterten den Besuchern das Warensortiment sowie das Einkaufsverhalten der Amerikaner. Da die Soldaten rund 30 Prozent ihres Einkommens außerhalb des Truppenübungsplatzes ausgeben, sollte das Potenzial für die Weidener Händler und Gastronomen nicht unterschätzt werden. Auch die Möglichkeit, als regionaler Anbieter ein Ladengeschäft oder einen Standplatz im Shopping Center anzumieten, interessierte die Weidener Händler sehr.
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