Kein Wettbewerb um Wasser
Stadtrat

Weiden. (rg) Die EU darf den Kommunen nicht in die Suppe spucken - beziehungsweise ins Trinkwasser. "Schlechtere Qualität bei steigenden Preisen" - so SPD-Fraktionschef Roland Richter - befürchtet der Weidener Stadtrat, sollte eine EU-Konzessionsrichtlinie umgesetzt werden (wir berichteten). Denn die könnte die Privatisierung der Trinkwasserversorgung zur Folge haben. Richter warnte davor: "Warum etwas verändern, das perfekt funktioniert?" Bei den Stadtwerken sei die Wasserversorgung "in den allerbesten Händen".

"Das darf man nicht dem Markt preisgeben", stimmte CSU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pausch zu. Ebenso überzeugt davon zeigten sich Rainer Sindersberger (FW), Gisela Helgath (Grüne) und Reinhard Hese (SPD) - und der Rest des Gremiums, das eine entsprechende Resolution einstimmig verabschiedete. OB Kurt Seggewiß rief dazu auf, genau hinzuschauen, "welcher deutsche Politiker in Brüssel dann doch die Hand dafür hebt".

Tipps und Termine Alte Freunde

Weiden. (rg) Die "Amigos" haben viele Freunde in Weiden. Nicht zum ersten Mal werden die hessischen Schlager-Brüder am Samstag vor vollem Haus musizieren. Um 20 Uhr beginnt das Konzert in der Max-Reger-Halle, für das es nur noch vereinzelt Karten gibt - unter anderem beim NT-Ticketservice, Telefon 0961/85-550.

Zitate

"Der Nachteil ist, dass die Musik Regers nicht so allgemein vermittelbar ist wie bei anderen Komponisten. Der Vorteil: Es reißen sich nicht so viele drum wie etwa bei Beethoven."

"Gut, dass die Max-Reger-Tage weiter Bestand haben. Dass sich ihre Strahlkraft erhöht hätte, kann man aber nicht behaupten."

Walter Leupold (CSU) in der Diskussion über die Max-Reger-Tage im Stadtrat.

"Ihre Ausführungen haben uns etwas an Stoiber und Transrapid erinnert."

Roland Richter (SPD) zu Leupold.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.