Kliniken AG bei Sterilgutversorgung weiter führend - Vor 10 Jahren "Zug auf den Weg gebracht"
Hygiene auf höchstem Niveau

Sauber! Kordula Hoffmann (vorne, Zweite von rechts) und Anton Forster (vorne, Zweiter von links) nahmen die Zertifikate entgegen, die dem Klinikum hohe Qualität bei Hygiene und Sterilisation bescheinigen. Bild: Kempf

Was auf den ersten Blick sehr sperrig wirkt, birgt Bedeutsames in sich. Die Kliniken AG zeichnete Mitarbeiter für die "erfolgreiche Rezertifizierung der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung 10 Jahre nach der Zertifizierung" aus. Das bedeutet eine Bestätigung in einem für Patienten wichtigen Bereich: Bei der Hygiene feiert die AG blitzsaubere Erfolge.

Die Kliniken AG wird mit der erneuten Rezertifizierung nach 2009 für höchstes Niveau im für Patienten so wesentlichen Bereich von Hygiene und Sterilisation ausgezeichnet. 2004 sei "der Zug auf den Weg gebracht" worden, blickte Vorstand Josef Götz zurück. Als erste Klinik in Deutschland sei die Zentralsterilisation am Klinikum Weiden zertifiziert worden. Seitdem gilt ein Qualitätsstandard für die Aufbereitung medizinischer Geräte vorgegeben, den bis heute nicht alle Kliniken in Deutschland erreichten.

Der hohe Qualitätsstandard trage zur optimalen Patientenversorgung in allen Häusern der Kliniken AG bei, sagte Götz. Das Klinikum Weiden bilde dazu auch Sterilgutassistenten aus. Durch die hochmodernen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden werden die im OP-Bereich notwendigen Instrumente hochtechnisch und komplex. Gesetzliche Regelungen und hohe Qualitätsanforderungen führen dazu, dass sich die Sterilgutaufbereitung zu einem eigenständigen Spezialgebiet entwickelt hat. Die strengen Rahmenbedingungen gewährleisten den größtmöglichen Schutz der Patienten. Dies verlangt eine ständige Weiterentwicklung des Fachwissens der Mitarbeiter.

Der Bereich Sterilisation ist eine von 2000 unterschiedlichen Aufgaben in einem Operationssaal. Auch andere Kliniken entsenden Mitarbeiter zur Teilnahme an den Qualifizierungseinheiten ins Weidener Klinikum. Bisher konnten mehr als 100 Technische Sterilisationsassistenten qualifiziert werden.

"Die Erfüllung der hohen Qualitätsansprüche ist nur möglich, indem alle Beteiligten zuverlässig als funktionierendes Team zusammenarbeiten", betonte Anton Forster, Zentrumsleiter der Zentralen Sterilgut-Versorgungs-Abteilung (ZSVA). "Ohne die qualifizierten Mitarbeiter wäre ein modernes Krankenhaus nicht möglich." Die ZSVA, so Forster, sei ein Kernprozess, der in jedem Fall zentral im Klinikum verbleiben müsse, also nicht an Fremdfirmen vergeben werden dürfe. Stellvertretend für alle ZVSA-Mitarbeiter erhielten Kordula Hoffmann vom Krankenhaus Kemnath und Anton Forster vom Klinikum Weiden die Zertifikate.
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