Konditormeister Oswald Hägler
Verstorben

Weiden. (ps) Sein Name ist bekannt - und das nicht nur am Hammerweg, wo er 1954 das "Café Hägler" gegründet hat: Oswald Hägler, Konditormeister der alten Schule und Ehrenmitglied des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Weiden-Neustadt, ist am Samstag nach langer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben.

Der gebürtige Weidener erlernte sein Handwerk im Café Stark und arbeitete später im nicht weniger bekannten Café Bedall. Beide Einrichtungen existieren längst nicht mehr. 1954 war für Oswald Hägler ein Jahr voller wichtiger Weichenstellungen: Im Juni legte er die Meisterprüfung als Konditor ab, im November gab er seiner Frau Anna das Ja-Wort und im Dezember eröffnete er das "Café Hägler". Auch wenn Sohn Georg - er ist ebenfalls gelernter Konditormeister - es bereits vor Jahren übernahm: Oswald Hägler war dort noch bis Mitte Oktober aktiv, bei den Stammgästen beliebt und auch seiner Schafkopfrunde treu.

Große Verdienste erwarb sich der Konditormeister um den Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, dem er 57 Jahre lang angehörte. Er war an der Abschaffung der Getränkesteuer in Bayern mit beteiligt, ebenso wie an der Wiedergründung des Wirtestammtisches in der Region nach Kriegsende. Als jahrzehntelanges Vorstandsmitglied - allein 30 Jahre als Kassier - ist Oswald Hägler mit der goldenen Ehrennadel, der silbernen Ehrenmedaille und der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet worden.

Um den Verstorbenen trauern Ehefrau Anna, die Söhne Wilhelm, Betreiber des "Schützenhauses", und Georg Hägler, Tochter Jutta Bremora sowie fünf Enkel und ein Urenkel. Eucharistiefeier am Mittwoch um 7.30 Uhr in St. Konrad, anschließend Beerdigung im Stadtfriedhof.
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