Kreisliga Nord: Neusorg siegt 3:1 gegen DJK Neustadt - Verfolger Weiden-Ost bleibt nach 1:0 ...
Auch im 19. Spiel ungeschlagen

Michael Benner (links/Windischeschenbach) und Sebastian Scherer schenken sich nichts. Aus TSV Erbendorf - SpVgg Windischeschenbach 4:1. Bild: Büttner

Nichts Neues an der Spitze der Kreisliga Nord. Der SV Neusorg bleibt auch im 19. Saisonspiel ungeschlagen und liegt nach dem 3:1-Sieg gegen die DJK Neustadt weiter mit einem Punkt vorne (47). Aber der FC Weiden-Ost (2./46) sitzt dem Spitzenreiter nach dem 1:0 bei der DJK Ebnath weiter im Nacken.

Spannend bleibt es auch um Platz drei. Der SC Kirchenthumbach (3./36) kam mit einem 3:2-Erfolg vom SVSW Kemnath zurück und der Viertplatzierte TSV Erbendorf (33) fertigte auf eigener Anlage die SpVgg Windischeschenbach mit 4:1 ab. Düster sieht es für den TSV Reuth aus. Der Tabellenletzte - nur 9 Punkte - musste auch gegen den SV Altenstadt/WN eine 0:2-Niederlage einstecken.

SV Neusorg       3:1 (2:0)       DJK Neustadt/WN
Tore: 1:0 (25.) Schuller, 2:0 (43.) Dotzauer, 2:1 (68.) Troppmann, 3:1(69.) Schmid - SR: D. Martin (SV Grafenwöhr) - Zuschauer: 50

(ndi) Nach 10 Minuten hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, aber Holzinger scheiterte um Zentimeter. Besser machte es Schuler, der nach Vorarbeit von Dotzauer zum 1:0 für den Gastgeber traf. Dem 2:0 durch Dotzauer ging eine feine Einzelleistung von Holzinger voraus, der sich durch die massive Abwehrreihe der DJK tankte und seinen Sturmpartner mustergültig bediente. Die abstiegsbedrohten Neustädter konnten während der gesamten Spielzeit nicht viel zum Geschehen beitragen und waren vor allem bemüht, Neusorgs Angriffbemühungen zu unterbinden. Dennoch gelang Troppmann der Anschlusstreffer, der nur ganz kurz für eine Beunruhigung sorgte, den schon im Gegenzug stellte Schmid per Kopfball nach einem mustergültigen Freistoß von König den Endstand her. Damit ist Neusorg seit 19 Spielen ungeschlagen.
TSV Erbendorf       4:1 (2:1)       Windischeschenbach
Tore: 1:0 (2./Foulelfmeter) Hösl, 1:1 (30.) Bachmeier, 2:1 (41.) Scherer, 3:1 (52.) Hösl, 4:1 (59.) Tretter - SR: Amtmann - Zuschauer: 200

(skm) Vor guter Kulisse kam der TSV Erbendorf zu einem auch in dieser Höhe verdienten Derbysieg. Das Spiel wurde von beiden Seiten recht intensiv geführt, ließ aber spielerisch einige Wünsche offen. Nach dem frühen Führungstor durch Hösl per Strafstoß versäumte es die Heimelf, mit guten Möglichkeiten durch Tretter, Hösl und Braun den Vorsprung auszubauen. So folgte nach einer halben Stunde die kalte Dusche in Form eines Kopfballtreffers durch Bachmeier zum Ausgleich. Scherer konnte per Freistoß jedoch kurz vor der Pause die verdiente Halbzeitführung erzielen. Nach dem Wechsel sah man ein noch deutlicheres Übergewicht der Stengl-Elf und eine energische Einzelaktion von Hösl sowie ein Kopfballtor von Tretter nach einer Ecke entschieden die Partie. Die letzte halbe Stunde bot sich den Anhängern nur noch wenig Sehenswertes. Der TSV spielte den Heimsieg sicher nach Hause und Windischeschenbach hatte nichts mehr entgegenzusetzen.
FC Dießfurt       0:1 (0:0)       SV Floß
Tore: 0:1 (70./Elfmeter) Schimmerer - SR: Österreich - Zuschauer: 80

(fs) Gegen die geschickt verteidigenden und wesentlich engagierter auftretenden Gäste leistete sich die FC-Elf, in der Lang und Birich fehlten, fast über die gesamte Spielzeit zu viele Abspielfehler und fand nur selten ein Mittel zum Torerfolg. Lediglich Demir hatte in der 40. Minute Pech mit einem Pfostenschuss. Der Nachschuss von Hot landete genau in den Armen des Torwarts. In der zweiten Halbzeit war die Heimelf etwas präsenter. Die Gäste verzeichneten lediglich eine Kopfballmöglichkeit, gingen aber in der 70. Minute durch einen Strafstoß, den Schimmerer sicher verwandelte, in Führung. Nach einem Eckball konterte Floß und TW Wild konnte nur durch Foul den späteren Gegentreffer verhindern. Erst in der Schlussphase wachte die FC-Truppe auf, doch Pech und Unvermögen verhinderten den Ausgleich. In der 80. Minute hatte der FC Pech, als Schraml mit seinem Schuss nur den Pfosten traf. Wenig später vergaben T. Hösl und Kallmeier.
SVSW Kemnath       2:3 (1:1)       SC Kirchenthumbach
Tore: 1:0 (2.) Toqani, 1:1 (32.) J. Lautner, 1:2 (76.) Lehner, 2:2 (81.) Knodt, 2:3 (96.) Speckner - SR: Cafer Uludag - Zuschauer: 200

(jt) Von Beginn an machte Kemnath um den gut aufgelegten Aran Druck auf das Tor von Gäste-Keeper Kausler. Bereits in der 2. Minute wurde Ramiz Toqani schön freigespielt und erzielte den Führungstreffer für die Gastgeber. Danach versuchte Kirchenthumbach mit langen Bällen die gefährlichen Außenspieler zu erreichen, aber ohne Ergebnis. Nach einer feinen Einzelaktion von Lindner gelang Lautner der Ausgleich.

Lehner brachte Kirchenthumbach 2:1 in Führung. Kemnath drängte daraufhin vehement auf den Ausgleich, den Knodt mit einem herrlichen Freistoß in den Winkel erzielte. Eigentlich hatten sich beide Mannschaften mit dem leistungsgerechten Remis abgefunden. Aber die letzte Aktion des Spiels brachte die Entscheidung für die Gäste. Es war eine bittere Niederlage, jedoch kann Kemnath mit der gezeigten Leistung optimistisch in die kommenden schweren Spiele gehen.
TSV Reuth       0:2 (0:1)       SV Altenstadt/WN
Tore: 0:1 (26.) Johannes Gruber, 0:2 (90.) Norbert Prediger - SR: Timmy Joe Schlesinger (Altenstadt/Voh.) - Zuschauer: 130 - Reserven: 2:1

(ang) Wieder einmal verließ der aufopfernd kämpfende Tabellenletzte, trotz eines fulminanten Schlussspurts mit leeren Händen den Platz. Die Gäste waren über weite Strecken die abgeklärtere Mannschaft. Sie versäumten es aber, ihrer bis dato etwas überraschenden Führung aus der ersten Hälfte in den 30 Minuten nach dem Wechsel die Entscheidung folgen zu lassen. Zudem stellte Torwart Malers für sie ein fast unüberwindbares Hindernis dar. Als sich die Altenstädter in der 75. Minute nach einem Missverständnis beinahe selbst bezwungen hätten, ging ein Ruck durch das Reuther Team. Ein Volleyschuss von Stefan Hösl verfehlte ebenso nur um wenige Zentimeter sein Ziel, wie nur wenige Minuten später die Versuche von Florian Knott und Jonas Zeitler. Pech auch für die Heimelf, dass Daniel Mewes schon kurz nach dem 0:1 verletzt vom Platz musste. Bei dem offenen Schlagabtausch in den Schlussminuten besiegelte ein glücklicher Treffer den Endstand.
DJK Ebnath       0:1 (0:0)       FC Weiden-Ost
Tor: 0:1 (83.) Igel - SR: Ghennam (Weiden) - Zuschauer: 110

Die DJK Ebnath zeigte eine großartige Leistung über das gesamte Spiel und hätte durchaus einen Punkt verdient gehabt. Der Favorit aus Weiden brauchte 10 Minuten, um erstmals gefährlich vor das DJK-Gehäuse zu kommen. Danach hatte aber auch die Heimmannschaft Möglichkeiten durch Braun und Sehart. Viel Glück hatten die Einheimischen, als die Gäste kurz vor der Pause dreimal aus nächster Nähe die Führung versäumten. Auch in Abschnitt zwei das gleiche Bild. Ebnath lauerte auf Konter und vergab die durchaus mögliche Führung. Als Florian Söllner in der 80. Minute ein Tor für den Gastgeber erzielte und die Einheimischen schon jubelten, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Weiden. Ein fader Beigeschmack, war er doch viele Jahre in der Jugendarbeit beim FC Weiden-Ost tätig. So kam es wie es kommen musste. Kurz vor Schluss überlief der schnelle Igel bei einem Konter die DJK-Abwehr und erzielte den Siegtreffer.

SC Eschenbach       0:1 (0:1)       TSV Eslarn
Tore: 0:1 (4.) Tobias Klier - SR: Andreas Dinger (TSV Bischofsgrün) - Zuschauer: 90

(sct) Wer selbst die klarsten Torchancen nicht verwertet, braucht sich nicht wundern, wenn man nach 90 Minuten mit leeren Händen dasteht. Mit dem ersten Überschreiten der Mittellinie erzielte Klier das Siegtor für Eslarn. Ansonsten igelte sich die Grenzlandelf hinten ein. Bei der Hausherren knallte Patrick Eckert in der 9. Minute den Ball an den Pfosten. Auch Marcel Scherl, der allein auf TSV-Schlussmann Kaiser zulief, brachte den Ball nicht im Tor unter. Und der Schuss von Patrick Eckert ging an die Unterkante der Latte. Eslarn war jetzt bemüht, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Nach dem Wechsel waren die Angriffe der Einheimischen überhastet und mit der Brechstange vorgetragen. Dennoch wurden reihenweise Großchancen liegengelassen. Die größte Möglichkeit hatte Stephan Zeitler, als er den Torhüter der Gäste schon ausgespielt hat, das Leder aber am Pfosten vorbei schob.
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