Kurzweiliges Klassik-Konzert mit Manuela Spitzkopf und Melanie Häckel
"Figaro" im Querschnitt

Einen klassischen Abend erlebten die Besucher am Samstag im Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle. Sopranistin Manuela Spitzkopf und Mezzosopranistin Melanie Häckel, am Klavier begleitet von Andreas Feyrer, gaben ein besonderes Konzert. Unter dem Titel "Figaro & Co." brachten sie eine szenische Opernaufführung, gepaart mit Liederabend und Stücken für Konzertgitarre.

Den Abend eröffnete Manuela Spitzkopf mit "Lascia chio pianga" von Georg Friedrich Händel. Danach folgten Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, und Melanie Häckel brachte mit ihrer Konzertgitarre die "Fantasia Elégiaque" von Fernando Sor zu Gehör. Den ersten Abschnitt beendete Spitzkopf mit Liedern von Schubert und Puccini.

Im zweiten Teil des Abends präsentierten die Sängerinnen Auszüge und Szenen aus Mozarts Oper "Figaros Hochzeit". Manuela Spitzkopf sang die Susanna, Melanie Häckel verkörperte sowohl den Cherobino als auch die Gräfin. Schließlich gab Michael Bäumler dem Figaro seine Stimme. Damit der Zuhörer nicht die Orientierung verlor, erläuterte Christoph Baierl den Zusammenhang und die jeweilige Szene. Schauspielerisch unterstützte Julia Pirkel die Darbietung, musikalisch ersetzte Andreas Feyrer das Orchester am Klavier. Mozarts quirlige Komödie kam leicht und beschwingt. Als Zugabe erklang das "Trinklied" von Verdi.
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