Maibaum am Unteren Markt steht: Geschmückt mit Symbolen des Handwerks
Zeichen der Gemütlichkeit

Vor der Aufstellung des Maibaums schritt ein prachtvoller Festzug durch die Innenstadt. Bilder: hcz (2)
"Nach langem Warten und einem harten Winter", so Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, steht wieder ein Maibaum am Unteren Markt. "Ein Zeichen bayerischer Gemütlichkeit", wie Seggewiß bei der Aufstellung am Mittwoch betonte.

Unter Beteiligung zahlreicher Brauchtumsvereine der Stadt wurde der über 26 Meter lange Baumstamm vom Josef-Witt-Platz zum "Alten Eichamt" gezogen, wo Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Holzbau Koller und die Männer des Bauhofs ihn in einer grandiosen Gemeinschaftsleistung in die Höhe richteten.

Handgefertigte Tafeln

Geschmückt sei der Baum heuer mit Zunftzeichen des Handwerks, sagte Heimatring-Vorsitzender Günther Magerl. Über dem Wappen der Stadt und ihrer Partnerschaften erkenne man die Motive Steinmetz, Schreiner, Kfz, Schneider, Metall, Spengler, Schuster und Mauerer. Vom Unteren Tor her gesehen seien die der Maler, Bäcker, Stuckateure, Zimmerer, Frisöre, Metzger, Dachdecker und Elektriker zu erkennen. Magerl dankte für die - in mühevoller Handarbeit gefertigten - Motivtafeln Gewerbelehrer a.D. Johann Hagn. Außerdem lobte er "die Helfer, die, während wir schon beim Bier sitzen, immer noch arbeiten": die Männer des Bauhofs und weitere Freiwillige.
Zur Musik des "Weidener Akkordeonorchesters" unter der Leitung von Karin Dittrich und der Stadt- und Jugendblaskapelle unter der Leitung von Hubert Rupprecht genossen Tausende den Nachmittag in "Weidens guter Stube". Die Moderation hatte Norbert Uschald übernommen. Auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe der "Altbairischen" und die Plattlergruppe des Trachtenvereins "Almrausch" zeigten ihr Können.
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