Malerfachwerker setzten farbigen Schlusspunkt bei Sommergesellenprüfungen
Anstrich für den Airport

Ob die Malerfachwerker mit ihren Arbeiten landen können? Bei der Prüfung galt es, eine Flughalle zu gestalten. Bild: R. Kreuzer

Berlin lässt grüßen: Den Hangar eines Airports sollten die angehenden Maler und Lackierer streichen. Das zumindest war ihre Aufgabe bei der Sommergesellenprüfung.

Den zwölf Prüflingen mit Ausbildungsschwerpunkt Malerfachwerker war der Farbplan für die Wandgestaltung vorgegeben. Eine Wand mussten sie tapezieren, den Schriftzug "Airport" als Lackarbeit mit Acryl ausführen. Eigens zu entscheiden war die Flächengliederung und die Strukturputzarbeit mit Sockelflächen. Christian Heyd, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, schaute den Zwölf schon mal über die Schulter.

Auch Gerhard Heyd wirkte mit. Er betonte, dass die Fachwerker noch ein Jahr anhängen können, um dann die Prüfung im Maler- und Lackiererhandwerk abzuschließen. Heuer stellten sich 13 Maler der Prüfung, die Abschlussprüfung für die Schüler der Abteilung Bauten- und Objektbeschichter fand in Schwandorf statt.

Beendet sind jetzt die Sommergesellenprüfungen der handwerklichen Auszubildenden. Die Theorieprüfungen haben die Schüler bereits im Juli erledigt. Die praktischen Arbeiten folgten teils in der Handwerkskammer, teils in der Europa-Berufsschule. Begonnen hatten die Bäcker und die Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik sowie die Verkäufer der Nahrungsmittelbranche. In der Handwerkskammer waren die Friseure, die Maurer und zum Schluss eben die Maler und Malerfachwerker aktiv. Schließlich legten Schreiner, Holzfachwerker und Zimmerer die Prüfungen ab. Einige müssen bei der Freisprechungsfeier im September passen: Ihre Noten meist in der Theorie sind nicht gut genug.
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