Mannomann: Frauenbund St. Konrad feiert 40. Geburtstag - Vom Festgottesdienst bis Theaterabend
Zeugnis christlichen Lebens

Vor 40 Jahren hatten diese Damen den Mut, eine eigene Frauenbundgruppe in St. Konrad am Hammerweg zu gründen. Maria Balk (Vierte von rechts) trat 1950 in den Frauenbund St. Josef ein und hob als Gründungsvorsitzende 1973 den Zweigverein St. Konrad aus der Taufe. Sie leitete ihn 16 Jahre. Dekan Johann Lukas (Zweiter von rechts) dankte den Damen für ihr Engagement. Bild: Dobmeier

In drei Abschnitten feiert der Katholische Frauenbund St. Konrad in diesen Tagen seinen 40. Geburtstag. Im Festgottesdienst am Samstag verglich Bischöflich Geistlicher Rat Heribert Engelbrecht die Frauen mit den Jüngern Jesu. "Auch sie geben Zeugnis christlichen Lebens ab." Beim Festabend standen die Ehrungen im Mittelpunkt. Und zum Abschluss der Feierlichkeiten wird am Dienstagabend auch noch Theater gemacht.

Pfarrer Engelhard würdigte die Frauen, die sich aktiv für die Belange der Frau und des Glaubens einsetzten, um die Zukunft lebenswert zu gestalten. Musikalisch umrahmte der Frauenchor St. Konrad unter der Leitung von Angela Sauer die Messe.

Anschließend war zum Festabend im Saal des Seniorenheims St. Konrad volles Haus angesagt, als Vorsitzende Ursula Ludwig und ihre Stellvertreterin Agnes Hartwig zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder begrüßten. Dekan Johannes Lukas dankte für die vielen Arbeiten, welche selbstverständlich erscheinen, weil sie das Team des Frauenbundes eben ganz selbstverständlich seit vier Jahrzehnten leisten. Als Beispiel nannte er das Schmücken bei Prozessionen. Der Pfarrer wünschte, dass der Bund weiter eine starke Gemeinschaft bleiben möge, ein Ort an dem sich die Mitglieder wohlfühlen.

Die Diözesanvorsitzende Elisabeth Popp verwies auf den Kampf des Frauenbundes für die Gleichbehandlung bei der Rente für Frauen. Dabei gehe es im Schnitt um 50 Euro mehr Altersruhegeld. Bezirksvorsitzende Margit Konze hob die Aktivitäten und den Einsatz für den Glauben hervor.
Die Vorsitzende des Muttervereins St. Josef, Alexandra Lukas, gratulierte ebenso wie die Vorsitzende des Evangelischen Frauenkreis St. Markus, Elsa Brunner.

Herbert Dietz von der KAB nannte den Frauenbund St. Konrad eine starke Gemeinschaft, die den Glauben lebe. Der Leiter des Altenheims St. Konrad, Martin Kneidl, lobte die gute Zusammenarbeit und lud die Mitglieder des Frauenbundes zu einem Kochabend ein.

Ehrungen

Diözesanvorsitzende Elisabeth Popp würdigte acht Gründungsmitglieder mit der Verleihung der Ehren-Urkunde des Frauenbundes: Maria Balk, Irmgard Schüßlbauer, Fini Krapf, Kläre Schmidt, Rosa Süß, Anni Hölzl, Hilde Kneidl und Rosemarie Ehrl.

Die Goldene Ehrennadel für 40 Jahre Frauenbund St. Konrad erhielten: Marga Amberger, Erna Braun, Gerda Dineiger, Maria Günther, Käthi Herrmann, Thea Keck, Erna Leibl, Martha Lukas, Theresa Ott, Irmgard Rebhahn, Rita Reischl, Luise Riebl, Marga Robl, Elisabeth Röckl, Margarete Scheibl, Anneliese Schell, Margarete Schell, Rosa Schieder, Rosemarie Schmidt, Elfriede Völk, Marianne Weiß, Gertraud Würfl und Berta Zeinz. Für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen die Silberne Ehrennadel Elisabeth Bauer, Emma Baier und Frida Weiß.

Am Dienstagabend tritt zum Abschluss der Feierlichkeiten die Theatergruppe "Die Ladenhüter" auf: "Mannomann, dieser Frauenbund" lautet der vielsagende Titel.
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