Nachwuchsreporter erkunden die Geisterbahn
Gruseln bei Tageslicht

An über zehn solcher Gestalten mussten die Jungreporter in der Geisterbahn vorbei. Nachdem sich zu Fuß noch alle hineingewagt hatten, blieben später bei der Fahrt sechs Nachwuchsjournalisten lieber draußen und warteten. Bilder: Simon Maunz (2)

13 Jungreporter schauten hinter die Kulissen der Geisterbahn von Familie Distel. Dabei übernahmen der Juniorchef Dennis Distel, seine Frau Isabella und ihr kleiner Sohn Nico die Führung. Wir hatten dabei die Gelegenheit, die gruselige Bahn zu Fuß zu erkunden. Dabei begegneten uns furchterregende Gestalten wie Skelette, Werwölfe und Spinnen.

Der Aufbau der Geisterbahn dauert zwei Tage, der Abbau einen. Je später am Tag die Gäste kommen, desto mehr machen sie kaputt. Oft beschädigen sie die beweglichen Figuren. Das repariert dann immer Dennis. Sein Vater Detlef kaufte die "Horror World" vor 15 Jahren in Italien für eine Million Mark.

Die Distels betreiben schon seit Generationen Fahrgeschäfte und sind mit Attraktionen auf den Festplätzen unterwegs. "Dennis' Ururgroßmutter war schon Schlangentänzerin", verrät Isabella. Die Familie hat ihren Wohnsitz in Nürnberg und zieht mit ihrer Geisterbahn meistens durch Bayern. Manchmal machen sie auch Halt in Baden-Württemberg und Hessen.

Sie besitzen noch einen Crêpes- und einen Bratwurst-Stand. Damit sind die Distels auch auf Weihnachtsmärkten unterwegs. Von Januar bis März haben die Distels immer Betriebsurlaub. Für Anfang 2015 haben sie schon ihren Thailand-Urlaub gebucht. Nach all unseren Fragen durften wir uns zum Abschluss noch gruseln, indem uns die Besitzer eine Fahrt spendierten. Sogar der kleine Nico traute sich mit in einen der Wagen und fuhr mit seinen Eltern mit. Im Gegensatz dazu warteten sechs Leute von uns draußen am Stand. Sie wollten dann doch nicht hinein.
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