Neuer Festplatz kommt bei Bürgern sehr gut an
Abstimmung mit den Füßen

Viel Licht und kaum Schatten. Einen Auftakt nach Maß und mit Maß erlebte das 77. Frühlingsfest der Stadt am Freitagabend. Die Bürger haben den neuen Festplatz im Weidener Norden sofort angenommen. Bild: Dobmeier

Neugier? Mag sein. Der Parkplatz war am Sonntag voll. Und das bereits nachmittags. "Wir können nur vorn rein lassen, wenn hinten einer rausfährt", berichtete einer der Parkplatzwächter und lacht: "Wir sind am Abend fix und fertig." Fazit des Premierenwochenendes: Der Festplatz wird angenommen.

"Der Auftakt am Freitag war grandios", sagt Schausteller und Stadtrat Hans Blum. "Die Leute haben mit den Füßen abgestimmt. Sie haben den Festplatzgegnern gezeigt, dass ein Festplatz erwünscht ist und benötig wird." Nur am Samstag spielte das Wetter nicht mit. "Es war eisigkalt." Entsprechend zeigten die Weidner den Schaustellern die kalte Schulter.

Was sich am Sonntag wiederum änderte. "Wir sind optimistisch, haben gemerkt, dass die Leute hinter uns stehen. Was auch sehr gut angenommen wird, sind die Pendelbusse, die abends eingesetzt werden." Auch Festwirt Gerhard Böckl sprach von einem "Auftakt nach Maß." Und mit Maß. Er schwärmt vom "Stiefelzieher Kare" am Samstag im Festzelt, als einer der besten Showbands.

Abgehakt sei die Vergangenheit. "Der alte Platz ist gegessen. Schau her, wir haben eines der schönsten Zelte aufgebaut." Nagelneu auch die Garnituren vom neuen Partner, der "Gambrinus"-Brauerei. Die lokale Brauerei anzufordern, sei eine der besten Ideen von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß gewesen, sagte Böckl.
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