Neuer Standort der Volkshochschule: Sympathien für derzeitigen FOS/BOS-Standort
Nahe liegende Lösung gesucht

Es gibt Gespräche mit dem Investor Fondara und Gedankenspiele. Aber, so fasst es Baudezernent Hansjörg Bohm zusammen, "wir haben noch keinen Königsweg". Es ist also noch unklar, wie es mit der Volkshochschule weitergeht, wenn sie - voraussichtlich in den Sommerferien 2014 - dem geplanten Einkaufszentrum weichen soll. Im Stadtrat berichtete Bohm auf Antrag der CSU über den momentanen Stand der Planungen.

Dabei versuche die Verwaltung, dass die VHS auch künftig möglichst in der Innenstadt, zentrumsnah liege. Optimal wäre auch, wenn sie nicht mehr als einmal umziehen müsste. "Wir prüfen weiter in alle Richtungen." So gebe es etwa auch Überlegungen, die VHS in der neuen Stadtgalerie selbst unterzubringen.

Rasche Entscheidung

Wie es auch immer ausgehe, "wir sollten zeitnah eine stimmige Lösung haben", erklärte CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch. Sympathien zeigte er für einen Umzug der VHS in das derzeitige Gebäude der FOS/BOS, das ja nach dem Neubau am Hetzenrichter Weg frei werde. Hoffentlich sei dabei auch der Übergang zeitlich zu schaffen - nach derzeitigem Stadt kann das neue Gebäude neben der HAW im Herbst 2014 bezogen werden. Dass es dabei mehr Spielraum als gedacht geben könnte, fügte Heinrich Vierling (CSU) an: Die Abiturienten verließen die Gustav-von-Schlör-Schule ja schon im Mai.

Auch SPD-Fraktionschef Roland Richter bezeichnete einen Umzug in das derzeitige FOS/BOS-Gebäude als "sehr nahe liegend". "Der Idealfall wäre, wenn es keine Zwischenlösung gibt - und das kann man vielleicht hinbekommen." Erste konkrete Vorschläge soll die Stadtverwaltung nun baldmöglichst präsentieren.
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