Nur noch mit Karte

Nur noch mit Karte In den Kriegsjahren war nach und nach fast nichts mehr ohne Bezugsscheine erhältlich. Bereits am 12. September 1939 durften Kleider, Anzüge, Wäsche, Handtücher nur gegen Bezugscheine abgegeben werden. Ab dem 25. September 1939 wurden die "Reichsfettkarte" und die "Reichsfleischkarte" eingeführt, eine für Erwachsene und eine für Kinder bis zu sechs Jahren. Außerdem die "Reichsmilchkarte" (Bild) für den Bezug von täglich einem halben Liter Milch. Es folgte die "Seifenkarte" für 75 Gramm
In den Kriegsjahren war nach und nach fast nichts mehr ohne Bezugsscheine erhältlich. Bereits am 12. September 1939 durften Kleider, Anzüge, Wäsche, Handtücher nur gegen Bezugscheine abgegeben werden. Ab dem 25. September 1939 wurden die "Reichsfettkarte" und die "Reichsfleischkarte" eingeführt, eine für Erwachsene und eine für Kinder bis zu sechs Jahren. Außerdem die "Reichsmilchkarte" (Bild) für den Bezug von täglich einem halben Liter Milch. Es folgte die "Seifenkarte" für 75 Gramm Feinseife oder 125 Gramm Kernseife. Damit begann das umfassende System der Bezugsscheine und Lebensmittelkarten. Im Prinzip ging es bei diesem System darum, die Verteilung der äußerst knappen Waren und Lebensmittel so zu organisieren, dass jeder etwas bekam und sich nicht Leute mit mehr Geld mehr kaufen konnten.
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