Präventionstheater "Mein Körper ist mein Freund" an der Stötznerschule - Begleitende ...
Kindern Mut machen, Nein zu sagen

Kindern Möglichkeiten aufzeigen, wie sie sich gegen Übergriffe von Erwachsenen wehren können, ist das pädagogische Ziel des Präventionstheaters "Mein Körper ist mein Freund". Dabei thematisieren die drei Schauspieler des Theater "Eukitea" aus Diedorf (bei Augsburg) die Grenzverletzung im Alltag und die sexuelle Gewalt von Erwachsenen gegenüber Kindern im Grundschulalter.

Das Theaterstück ist am Dienstag im Sonderpädagogischen Förderzentrum/Stötznerschule für Grundschulkinder sowie für Förderkinder bis zur 6. Klasse aufgeführt worden. Es handelt von zwei Freunden, die gerne mit einander spielen, lachen und auch mal streiten. Sie berichten von den Erlebnissen mit den Erwachsenen und vertrauen sich auch Geheimnisse an.

Trainer duscht mit

Im Laufe des Theaterstückes eröffneten sich den Kindern mögliche Verhaltensweisen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten, beispielsweise wenn der Trainer duschen wollte und er dabei dem Mädchen zwischen die Beine griff.

Die Aufführung vermittelte den Schülern, dass sie ein Recht auf körperliche, sexuelle, emotionale und psychische Unversehrtheit besitzen. Sie sensibilisierte zur Wahrnehmung grenzverletzenden Verhaltens und sie machte den Kindern Mut, "Nein" zu sagen und in bedrängenden Lebenssituationen die Unterstützung anderer Erwachsener zu holen.

Die Abteilung Schulsozialarbeit des Jugendamtes Weiden, die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und die Gleichstellungsstelle der Stadt Weiden trugen zur Finanzierung bei. Die zwei Aufführungen unter der Organisation der Schulsozialarbeit mit Dipl.-Sozialpädagogin Conny Lutz verfolgten etwa 160 Schüler, davon auch zwei Inklusionsklassen der Hans-Sauer-Schule Rothenstadt.

Auch Elternabend

Begleitend dazu gab es eine Lehrerfortbildung und einen Elternabend sowie die Nachbearbeitung mit den Schülern und Pädagogen unter der Betreuung durch die sozialpädagogische Fachkraft Christine Klein vom Kooperationspartner Institut "Fenestra".
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