Premiere mit Trillerpfeifen: Erster Warnstreik bei Philatelie

Bei den Mitarbeitern der Philatelie hat sich Frust angesammelt. Bild: Steinbacher
Bei den Mitarbeitern der Philatelie hat sich Frust angesammelt: Am Dienstag traten sie zum ersten Mal am Standort Weiden in den Warnstreik. Von 6 bis 20 Uhr legten laut betrieblichem Arbeitskampfleiter Franz Wiesent bis zu 150 von ihnen die Arbeit nieder - was einer Quote von etwa 50 Prozent entspreche. In der Mittagspause gesellten sich zudem einige Beamte, die eine Postzulage fordern, zu den Streikenden. In der laufenden Tarifrunde verlangt die Gewerkschaft Verdi u.a. sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber ein Plus von 140 Euro für jeden Beschäftigten. Von Letztgenanntem würden besonders viele Weidener Beschäftigte profitieren, die häufig niedrigen Entgeltgruppen angehörten, so Wiesent. Der Streik am Dienstag wirkte sich dem Arbeitskampfleiter zufolge vor allem im Callcenter aus, das nur noch schwer zu erreichen gewesen sei. Zudem komme es zu Verzögerungen bei den Bestellungen von Geschäftskunden und den Auslieferungen an Filialen. Die Gehaltsforderungen begründete Wiesent mit hohen Gewinnen der Post: "Auch die Beschäftigten wollen ihren Teil davon." Bild: Steinbacher
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