06.12.2013 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Prof. Dr. Bauer beim Förderverein: Haben uns Technische Hochschule erarbeitet - 460 Mitglieder Wissensregion als nächstes Ziel

"Vor einem Jahr hatten wir noch gehofft, jetzt ist der Ritterschlag erfolgt." Diesen Satz konnte Rudolf Winter, Vorsitzender des (neu benannten) "Fördervereins OTH Weiden e.V." mit Stolz gleich an den Anfang seines Jahresrückblicks stellen.

Gruppenbild mit Dame. Mit Optimismus und guter Laune gehen Vorstand und Beirat des Fördervereins der OTH Weiden in das Jahr 2014. Bild: sbü
von Siegfried BühnerProfil

Dank und Gratulation galt allen, die an der Entwicklung der OTH Amberg-Weiden beteiligt waren, an vorderster Front dem Präsidenten der Hochschule, Professor Dr. Erich Bauer. Weil aus der HAW Amberg Weiden die OTH wurde, musste sich auch der Name des Fördervereins anpassen.

Die Namensänderung ist kennzeichnend für die Wachstumsgeschichte der OTH Amberg-Weiden. Ihr Förderverein hat den Weg 19 Jahre lang seit Gründung stets begleitet und unterstützt. Deshalb fällt der Glanz des Erfolgs auch auf dieses Netzwerk. 460 Mitglieder hat es derzeit, bei leicht steigender Tendenz.

Mit weiteren konkreten Zahlen konnte Winter aufwarten: 566 000 Euro hat der Verein seit 1993 der Hochschule zur Verfügung gestellt, alleine 32 000 im Jahr 2012 und 18 000 bisher im laufenden Jahr. Zu den vorhandenen 9 Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium sollen weitere 2 kommen. "Aufwendungen für Stipendien und für Social Media sind die größten Ausgabepositionen", erläuterte Ludwig Zitzmann, Schatzmeister des Fördervereins. Beiträge der Vereinsmitglieder und Spenden ermöglichten dieses Förderprogramm. "Weitere Spenden sind sehr willkommen" lautet deshalb auch der Aufruf des Vereinsvorsitzenden an die Öffentlichkeit.
Mit dem Satz "wir haben uns die Technische Hochschule erarbeitet" gab Professor Erich Bauer Einblick in seine Erfolgsstrategie. "OTH ist nicht Gabe, sondern Aufgabe" formulierte Bauer. Er erinnerte an die Gründungszeiten, als bildungs-und strukturpolitische Faktoren im Vordergrund standen. Bei der Entscheidung für eine TH in der Oberpfalz hätte die Politik ganz bewusst auf unsere Region gesetzt. "Nicht das Negativreden brachte dieses Ergebnis, sondern die Zusammenfassung aller positiven Ansätze." Stichworte für Bauer dabei waren auch das Sprachenzentrum, die Medizintechnik sowie der Bildungscampus FOS/BOS mit OTH.

Dabei denkt Bauer auch schon weiter: "Wenn wir Wissensregion werden wollen, brauchen wir tragfähige Netzwerke von Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen." Und "Innovationsstärke und Wohlbefinden gehen immer Hand in Hand" ergänzte er. Dem Medienhaus "Der neue Tag" dankte Bauer für die kürzlich veröffentlichte Zeitungsbeilage "Ostbayerische Technische Hochschule", aus der das positive Stimmungsbild zum Ausdruck komme. Beim Förderverein bedankte sich Bauer mit dem Satz: "Bleiben Sie Botschafter, Vermittler und Unterstützer für uns".

Quirlig und dynamisch

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß versprach weiterhin für die passenden Rahmenbedingungen zu sorgen,, damit die Hochschule so "quirlig und dynamisch bleibt". Zum Abschluss sprach Professor Dr.Ing Peter Wiebe über medizinische Elektronik und Dekan Professor Dr. Franz Magerl führte durch die medizintechnischen Forschungslabors.

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