31.05.2010 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Regen hält in diesem Jahr offenbar einige Teilnehmer ab Wallfahrt nach Muglhof gut beschirmt

von Redaktion OnetzProfil

Weiden. (uz) "Zu Spitzenzeiten hatten wir 50 Teilnehmer, nie aber unter 20." Robert Ronke hatte am Sonntag nachgezählt. "Heute sind es 25 Personen." Am Sonntag in aller Herrgottsfrühe, um 7.30 Uhr, zog die Prozession von der Heiligen Staude los, hinauf nach Muglhof. Am Zielort feierten die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein einen Gottesdienst vor der Dreifaltigkeitskapelle.

Die Kapelle, ein beliebtes Fotomotiv, wurde 1993 errichtet, nach der 950-Jahr-Feier des Ortsteils. Als Grund für die eher schwache Resonanz machte Pilgerführer Rudi Kreis die schlechten Wetterprognosen aus. Die Gruppe, die aus Bürgern aus Weiden und Umgebung bestand, wanderte mit aufgespannten Regenschirmen und folgte dem Kreuzträger Wolfgang Leo Bäumler, der an der Spitze schritt.

Viele waren von Beginn an dabei, folgten seit 1994 dem Appell des im vergangenen Jahr verstorbenen Stadtheimatpflegers Rudolf Zenger. Er hatte dazu aufgerufen, in Folge des Ortsteiljubiläums von Muglhof, eine alljährliche Wallfahrt zu veranstalten. Die Pilger gedachten Rudolf Zenger mit Gebeten. Die 17. Wallfahrt wurde jetzt vom Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Theisseil-Muglhof, organisiert.

Unter Vorsitz von Hans Balk hatten sich die Mitglieder entschlossen, das Erbe Zengers weiterzuführen. Die Pilgerstrecke lief über die "alte Handelsstraße" von der Heiligen Staude nach Bechtsrieth und von dort steil den Berg hinauf nach Muglhof zum Festzelt, in dem nach dem Gottesdienst ein gemütlicher Frühschoppen stattfand. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Singkreis Letzau.

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