Reindl: Verwaltung fühlt sich verunglimpft

Bürgermeister Josef Reindl merkte an, dass in den vergangenen zehn Jahren in Schnaittenbach wesentlich mehr Arbeitsplätze neu geschaffen oder erhalten worden seien als im gleichen Zeitraum zuvor.

Man müsse dankbar sein für jeden Arbeitsplatz, der am Autobahnkreuz "Oberpfälzer Wald" entstehe. "Dies sind auch unsere Arbeitsplätze", so Reindl. Der Bürgermeister stellte sich vor die Mitarbeiter der Verwaltung, die sich durch die Aussagen der "Dreier-Koalition" verunglimpft fühlten. Er rief die Fraktionen auf, zu sachorientierter Kommunalpolitik zurückzukehren.

In seinem Kassenbericht zeichnete Schatzmeister Josef Götz ein rundum positives Bild der Finanzlage, die es erlaube, mit vielen Aktionen Wahlkämpfe zu gestalten und im Gesellschaftsleben mitzuwirken.

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Dr. Harald Schwartz lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Ortsverband. Besonders ging er auf den Länderfinanzausgleich ein und unterstützte die Forderung nach einer gerechten Neuordnung. Es sei nicht länger hinzunehmen, dass Bayern Jahr für Jahr Milliardenbeträge an andere Länder zahlen müsse, die wiederum ihren Verpflichtungen nicht nachkämen.

Keine patriotische Haltung im Sinne Bayerns unterstellte er SPD und Grünen: "Sie raten, dass Bayern lieber bis zum Sankt Nimmerleinstag weiterverhandeln und weiterzahlen soll." (nag)
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