Schmid geht nach 18 Jahren - Nachfolger aus Hessen
City Center: Wechsel im Management

Andreas Schmid. Bild: Huber
Nach 18 Jahren in Weiden "tut einfach mal ein Wechsel gut", betont Andreas Schmid: Mitte des Jahres verlässt der Geschäftsführer "auf eigenen Wunsch" das City-Center, "um andernorts eine neue berufliche Herausforderung zu übernehmen". Worum es sich dabei genau handelt, will der 50-Jährige noch nicht verraten. Sein Nachfolger steht bereits fest: Philipp Kaufmann (34), Manager des innerstädtischen Shopping-Centers in Bad Hersfeld.

"Meine lange Zeit in Weiden war geprägt von vielen Herausforderungen und Veränderungen", erklärt Schmid. "In bester Zusammenarbeit mit den Eigentümern, Mietpartnern und dem Management-Team ist es gelungen, das City-Center als besonderen Magneten und Treffpunkt der Innenstadt zu positionieren." Zwei Jahre nach der Eröffnung des Centers hatte Schmid 1994 als Prokurist und Assistent von Geschäftsführerin Irmgard Neubauer begonnen. Nach einer kurzen Unterbrechung seiner Karriere in Weiden - 1998 und 1999 wirkte er im Management des Pferdesportzentrums in Kreuth - übernahm Schmid die Geschäftsführung des City-Centers mit rund 2700 Quadratmetern Verkaufsfläche.
Dessen Ausnahmestellung in der Innenstadt "zeigt sich an der Vollvermietung aller gewerblichen Flächen und der hohen Kunden- und Besucherfrequenz", sagt Schmid. Ob sich das ändern könnte, wenn Fondara das innerstädtische Einkaufszentrum eröffnet? Schmid prophezeit dem Center und der Stadt insgesamt "eine gute Zukunft" - "wenn das berücksichtigt wird, was man in langen Diskussionen vereinbart hat". Persönlich verlässt er Weiden "schweren Herzens, aber frohen Mutes".

Nachfolger Kaufmann will sich zum jetzigen Zeitpunkt - aus Rücksicht auf Andreas Schmid - noch nicht eingehender zu seinem neuen Job äußern. In einem Interview mit den "Osthessen-News" stellte er jedoch fest: "Das Center ist schon etwas älter und hat aus meiner Sicht eine Menge Potenzial, da gilt es anzusetzen und Optimierungen zu erstellen. Weiden ist übrigens mit einer Zentralitätskennziffer von 218 auf Platz zwei in Deutschland - also schon eine Nummer in der Region." Kaufmann erzählt, er sei vor etwa acht Wochen von einer "Personalvermittlungsfirma/Headhunter" angesprochen worden.
Im hessischen Bad Hersfeld (rund 30 000 Einwohner) managt der 34-Jährige die "City Galerie", die aber eher dem Fondara-Projekt als dem City-Center ähnelt. Das 2005 eröffnete innerstädtische Einkaufszentrum beherbergt etwa 30 Geschäfte auf zwei Ebenen, eine moderne Verbindungsbrücke führt zum dreigeschossigen Parkhaus. Obwohl sein Engagement in der Max-Reger-Stadt am 1. Juli beginnt, leitet Philipp Kaufmann noch bis Ende 2013 den Stadtmarketingverein in Bad Hersfeld.
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