28.08.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Schuften für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft - Schwamberger verletzt Harte Arbeit der Eisprinzessinnen

Nach der Saison ist vor der Saison. Kaum hatten die Eiskunstläufmädchen ihre schwere Eiszeit hinter sich, begann schon wieder die harte Trainingsarbeit auf die bevorstehenden Aufgaben des nächsten Winters. Das gilt auch für die sechs Mädchen aus Weiden und Umgebung, die fast täglich beim EC Regensburg trainieren und auch für den Verein aus der Bezirkshauptstadt starten. Dabei sind die Ziele hoch gesteckt, geht es doch um die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften.

Die Nachwuchs-Eiskunstläuferinnen müssen hart trainieren. Dieses Sextett aus Weiden und Umgebung hat sich beim EC Regensburg große Saisonziele gesetzt. Hinten von links Franziska Hösl, Lucy Pekarek, Johanna Braun und Lea Schwamberger; vorne von links: Andrea Pekarek und Alina Meiler. Bild: privat
von Wilhelm Dötsch Kontakt Profil

In ihrem unbändigen Ehrgeiz wurde vor allem Lea Schwamberger jäh gebremst, denn eine Sprunggelenksoperation warf die 12-Jährige aus Reuth bei Erbendorf gewaltig zurück. Anstatt von der Aufnahme in den Bundeskader zu träumen, muss sie sich nach 16 Wochen Trainingsausfall, der sich noch drei Wochen hinziehen wird, erst langsam wieder heranarbeiten.

Jetzt heißt es hoffen, dass die Verletzung schnell so weit abgeklungen ist, um wieder beschwerdefrei die enormen Anforderungen bewältigen zu können. Es besteht bei idealem Verlauf schon noch die Chance, die 80 Punkte-Hürde für den DEU-Bundeskader knacken zu können. Dazu ist aber nötig, dass sie ihre Dreifachsprünge Toeloop und Rittberger wieder fehlerfrei stehen kann.

Dreifachsprünge

Auf jeden Fall über die bayerischen Titelkämpfe wollen sich Johanna Braun aus Weiden (14), Franziska Hösl aus Pechhof/Schwarzenbach (12) und Alina Meiler aus Weiden (13) für die deutschen Nachwuchsmeisterschaften im Januar qualifizieren. Bis dahin fließt aber noch viel Trainingsschweiß, denn die Programme müssen sitzen. An Sprüngen stehen für alle drei Mädchen der Doppelaxel als nächste Herausforderung an, für Braun sogar der 3-fach Salchow. Die Schwestern Lucy (10) und Andrea Pekarek (11) aus Eschenbach haben sich wieder gute Platzierungen bei der "Bayerischen" im November vorgenommen. Dort wird aber vor allem von Andrea der Doppellutz gefordert.

Dabei geht es seit Mai schon wieder richtig rund im Trainingsbetrieb der Eisprinzessinnen: Wöchentlich zwei mal Athletik und Ballett, zuzüglich Eis-Trainingseinheiten in Oberstdorf. Im dortigen Bundesleistungszentrum verbrachten die Mädchen auch ihre Pfingstferien bei einem Intensiv-Trainingscamp. Am 18. August begann auch ein vierwöchiges Trainingslager in der Regensburger Donau-Arena. Dabei waren an sechs Tagen in der Woche jeweils mindestens drei Stunden Eistraining zuzüglich eine Einheit Choreographie, Athletik oder Ballett gefordert. Man kann schon von Schwerstarbeit sprechen, von dem, was die Mädels leisten müssen.

Angeleitet wird die Abteilung von dem erfolgreichen Trainerteam um Ferdinand Dedovich und Nicole Brünner, die von zwei weiteren Übungsleitern und Choreographen unterstützt werden. Wenn die Wettbewerbe im Oktober beginnen, haben alle das große Ziel, den EC Regensburg wieder zum erfolgreichsten Nachwuchsverein Bayerns zu machen.

Nicht mehr zu dieser Gruppe gehört Christina Schöner, sie kann mit einem Wechsel an das Sportinternat in Dresden Schule und Sport besser vereinbaren.

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