Solidaritätsmarsch in Rothenstadt gegen Kinderarbeit
Freiheit für die Teppichkinder

Mit dem Solidaritätsmarsch "Rothenstadt geht" begaben sich viele - mit Sponsorenunterstützung für jeden Kilometer - auf die Rundstrecke, um Geld gegen Kinderarbeit in Asien zu sammeln. Bild: Dobmeier
Kinderarbeit wirksam bekämpfen, lautete das Ziel des 12. ökumenischen Solidaritätsmarsches der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde mit der Devise "Rothenstadt geht". Damit unterstützten die Gläubigen die Misereor-Aktion "Solidarität geht", die sich gegen Kinderarbeit, Sklaverei und für Chancengleichheit für Kinder in Indien und Ägypten einsetzt.

Im Vorfeld hatte jeder Läufer Sponsoren gesucht, die pro zurückgelegten Kilometer mindestens 50 Cent spendeten. Am evangelischen Pfarrheim war der Start für die etwa fünf Kilometer lange Rundstrecke. Es beteiligten sich viele Kinder, darunter Firmlinge, Konfirmanden, Ministranten sowie Erwachsene und als älteste Teilnehmerin Anna Lärmer mit 76 Jahren. An den Kontrollstellen gaben Mitglieder des OWV und des Roten Kreuzes die Streckenstempel.

Das Organisationsteam um Gemeindereferentin Claudia Stöckl von St. Marien und Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler von der evangelischen Kirche hoffen wieder auf ein Ergebnis auf Vorjahresniveau, als 1612 Euro zusammen kamen.
Heuer geht der Erlös der Misereor-Aktion gegen die Kinderarbeit nach Asien und in den Pazifikraum, wo etwa 122 Millionen Jungen und Mädchen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen - mit fatalen Folgen für ihre Entwicklungschancen. Viele leiden durch das Einatmen von Staub an massiven Lungen- und Darmkrankheiten. Die Schädigung des Rückgrates durch schwere Arbeit ist genauso schlimm wie die psychischen Folgen.
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