Soziale Kompetenzen ziehen Kunden und Mitarbeiter an - Kurs für Unternehmensführung
Der Chef als Magnet

Die Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz hat in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) bereits zum dritten Mal in Folge für Innungsbetriebe und dessen Führungskräfte ein Seminar zur Stärkung der sozialen Kompetenzen in Handwerksbetrieben durchgeführt. Erstmals aber nahmen daran auch Innungsmeister aus den Bereichen Schwandorf und Amberg sowie Führungskräfte aus der Industrie teil.

Kreishandwerksmeister Karl Arnold überreichte den Teilnehmern die Zertifikate, die sie sich nach vier Monaten und neun Seminartagen sowie nach einem Coaching-Tag im Betrieb vor Ort verdient hatten. Der Weidener Unternehmensberater und Trainer Jürgen Stilp, Stilp Consulting, konnte als Referent gewonnen werden. Gerade für das Handwerk in der Nordoberpfalz, so die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz Christa Neubauer-Kreutzer, ist es von besonderer Bedeutung, dass die Wertschöpfung in der Region erhalten bleibt. "Keiner kennt die Belange und die Menschen in der Oberpfalz so gut wie ein Oberpfälzer selbst. So ist es für unsere Region von großer Bedeutung, dass Innungsbetriebe nicht nur ihre Fachkräfte in der Oberpfalz finden, sondern auch die Kunden die Kompetenzen unserer Betriebe erkennen."

So steigt Wertschöpfung

Die Betriebe wurden in der Beantwortung zentraler Fragen und der Verwirklichung ihrer unternehmerischen Ziele praxisnah und individuell begleitet. Die teilnehmenden Handwerksmeister und Führungskräfte haben erfahren, wie sie sich und ihre Mitarbeiter in sozialen Kompetenzen qualifizieren und somit die Wertschöpfungskette ihres Unternehmens steigern können. Verantwortungsbewusst agierendes Personal sei nach wie vor die wichtigste Ressource für den Erfolg eines Unternehmens. Praxisorientiertes Wissen sei in allen Belangen des Führens von sehr großer Bedeutung und auch überall anwendbar.
Durch die Stärkung des Sozialkapitals würden Führungskräfte zum Magneten: nicht nur für Kunden, sondern auch für gut ausgebildete Mitarbeiter. Speziell in der nördlichen Oberpfalz sei es aufgrund der demografischen Entwicklung ein entscheidendes Thema, Fachkräfte zu halten und genügend Auszubildende zu binden.

Durch die ESF-Fördergelder werde es den Unternehmen ermöglicht, sich selbst und ihre Mitarbeiter in den Bereichen Personalführung, Marketing, Kundenorientierung, innerbetriebliche Organisation und Arbeitsorganisation sowie Vertriebstechniken kompetent und praxisnah weiterzubilden.

Weitere Seminar geplant

Auf vielfachen Wunsch der Handwerksmeister und wegen der großen Nachfrage wird die Kreishandwerkerschaft versuchen, weitere Seminare in Zusammenarbeit mit dem ESF anzubieten.
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