17.02.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Sozialministerin besucht Verein "Neue Zeiten": "Weiden zeigt, wie Integration funktioniert" Emilia tanzt Rosamunde

Das Lied hieß "Rosamunde" und die Bayerische Sozialministerin heißt Emilia Müller. Am Freitagabend bei ihrem Besuch in Weiden ließ sich die Politikerin zu einem Tänzchen mit Oleg Tynkov hinreißen. Tynkov ist Tänzer bei der Formation "Kalinka", die beim Verein "Neue Zeiten" trainiert. Emilia Müller war auf Einladung des CSU-Kreisverbandes in Weiden.

Ministerin Emilia Müller lässt sich von der Ausgelassenheit der Tanzgruppe "Kalinka" anstecken und wagt mit Oleg Tynkov ein Tänzchen Bild: uz
von Autor UZProfil

Sie kam in ihrer Funktion als neue Integrationsministerin. "20 Prozent der Einwohner von Weiden haben einen Integrationshintergrund." Und: "In Weiden sehen wir, dass Integration funktioniert." Vorher hatte schon Bürgermeister Lothar Höher das gute Miteinander unterstrichen. OB-Kandidat Wolfgang Pausch würdigte die "tolle Arbeit" im Verein. Natürlich mache man sich Gedanken darüber, wo die "Neuen Zeiten" im nächsten Jahr untergebracht seien.

Denn der Mietvertrag laufe aus, die Stadt habe das Gebäude verkauft. Er persönlich könne sich Räumlichkeiten in der jetzigen FOS/BOS vorstellen, sagte Pausch. Emilia Müller betonte, dass die größte Einwanderungsgruppe in Weiden aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion gekommen sei. Sie versprach der Vorsitzenden Rosa Seifert, einen Antrag des Vereins an ihr Ministerium wohlwollend zu bewerten. Der Verein "Neue Zeiten" bat, das Projekt "Gekommen und angekommen" mit rund 10 000 Euro zu bezuschussen. Die Höhe der Zuwendungen könne sie nicht versprechen, betonte Müller. "Aber für alle, die sich bei uns integrieren, ist es mir ein Anliegen, dass sie unterstützt werden." Das Angebot des Vereins sei umfangreich. Wie Rosa Seifert erläuterte, werden in der Asylstraße Kinder sowohl in Englisch, wie in Russisch unterrichtet. "Sie sollen ihre Muttersprache nicht verlernen." Nach Tanzvorführungen der Erwachsenentanzgruppe "Kalinka" und der Kinderformation "Malinka" waren die Besucher zur Teezeremonie in die Bücherei geladen.

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