SPD reicht Vorschlag für Bundestagswahl ein
Kandidat Grötsch

Die SPD reichte den Bundestagswahlvorschlag für Uli Grötsch (vorne, rechts) ein. Mit dabei waren: (vorne, von links) Werner Schieder (SPD-MdB), Hermann Hubmann (Rechtsdezernent) sowie (stehend, von links) Reinhold Gailer (Leiter Ordnungsamt), Gerald Bolleininger (SPD-Stadtverband), Gisela Birner (SPD-Geschäftsführerin), OB Kurt Seggewiß, Annette Karl (SPD-MdL), Rainer Fischer (SPD Tirschenreuth) und Bürgermeister Jens Meyer. Bild: Huber
Nach eigener Erinnerung hat Werner Schieder mehr als zwei Jahrzehnte lang Wahlvorschläge eingereicht. Am Freitag war es allerdings das wohl letzte Mal, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete deswegen im Neuen Rathaus vorstellig wurde: Mit Uli Grötsch schlug er schließlich seinen designierten Nachfolger vor.

Die SPD habe sich für Grötsch "in größter Einmütigkeit" entschieden, so Schieder. Immerhin habe der "das politische Geschäft von der Pike auf gelernt". Dank Platz 15 auf der Landesliste werde der Kandidat zwar "nach menschlichem Ermessen" auch so den Sprung ins Parlament schaffen. "Aber es geht natürlich auch um das Direktmandat." Und: Mit Grötsch habe die SPD endlich einen Generationenwechsel geschafft. Der 37-Jährige sei im besten Alter, ein Mandat zu übernehmen. Er sei jung und gleichzeitig erfahren - als Vater von zwei Kindern und Polizist, der mitten im Berufsleben stehe.

Grötsch selbst erklärte, auch nach einem möglichen Wahlerfolg "will ich mit der Region verwurzelt bleiben". Vor einem anstrengenden Wahlkampf sei ihm nicht bange: "Ich freue mich auf die nächsten Monate." Rechtsdezernent Hermann Hubmann, der den Wahlvorschlag entgegennahm, appellierte bei dieser Gelegenheit an die Bürger, zur Wahl zu gehen. Gleichzeitig warb er darum, sich als Wahlhelfer zur Verfügung zu stellen.
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