SPD Weiden-Ost lädt zum "Oberpfälzer Abend" - Prominenz auf die Schippe genommen
"Lucky" macht die Gäste glücklich

Witze, zünftige Musik, lustige Geschichten und zum Schluss ein Überraschungsgast, der die Lachmuskeln fast überstrapazierte. Gut 220 Gäste im proppenvollen Postkeller-Saal hatten ihre Gaudi beim "Oberpfälzer Abend" des SPD- Ortsvereins Weiden-Ost.

Vorsitzender Horst Fuchs konnte Genossen aus allen Stadtteilen und dem Landkreis begrüßen, dazu Freunde aus zwei Dutzend verschiedenen Vereinen. Thomas Fritsch, Herbert Kraus und David Hoffmann hatten den Saal schon musikalisch "vorgewärmt". Akkordeon-Jungstar Hoffmann überraschte dabei mit dem E-Bass, den er nun auch beherrscht. Mehrere Auftritte hatte die Genossen-Truppe "Weidener Rotkehlchen". Karl Tabert, Hans Kunz, Alois Schinabeck und Wilhelm Moser sangen alte bayerische Lieder, Gstanzln und Moritaten. Angelika Meidinger las selbst verfasste Geschichten. Eine erste Strapaze für die Lachmuskeln waren zwei Sketche von Lore Leitmeier und Wilhelm Moser. "Im Finanzamt" erklärte Steuersünderin Lore einem Pause machenden Beamten, wie man den Staat am besten betrügt. Beim "Notruf um Mitternacht" nervte sie einen gestressten Polizisten.

Musikalisch und darstellerisch überzeugten die "Blechernen Sait'n". Franz und Ingrid Gericke, von Karl Schatz begleitet, sind schon rein optisch eine Sensation. Wie sie aber das Publikum in ihre Musik einbeziehen, begeistert immer wieder von Neuem.
"Höhe 308"-Präsident Georg Seidl kam mit Bierkönigin Christina I. und zitierte Ortsvorsitzenden Fuchs auf die Bühne. Zusammen mit "7er-Kameradschaft"-Vorsitzendem Manfred Hofmann holte er eine Bergwerkstaufe nach, die Fuchs bei einem Ausflug in ein Thüringer Bergwerk hätte zuteil werden sollen. Dieser hatte aber geschwänzt. Ein "Weiberarsch" ist in der Bergmannssprache eine langstielige Schaufel. Auf diesen Namen tauften Christina I. und Hofmann den "Bergknappen".

Mit musikalischem Getöse stürmte der schwergewichtige "Überraschungsgast" in den Saal und suchte sich zielsicher seine Opfer in den ersten Reihen. OB Kurt Seggewiß und Gattin Maria, sowie Fuchs und CSU-Chef Hans Forster mussten sich von "Lucky" derbe Späße gefallen lassen.

"Lucky" berichtete, dass er beim Preisschafkopf der CSU und auch dem der SPD jeweils den zehnten Platz belegt habe. Bei den "Schwarzen" sei eine Gans der Preis gewesen, bei der SPD ein Schwarzstorch. Spitzen gegen städtische Beamte und Bauhofmitarbeiter durften nicht fehlen. Und auch Fuchs und Forster bekamen immer wieder ihr Fett weg.
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