30.08.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

SpVgg SV II will sich gegen SpVgg Vohenstrauß rehabilitieren Motivation statt Frust

Derbystimmung am Wasserwerk: Die SpVgg SV Weiden II empfängt am Sonntag, 31. August, um 15 Uhr die SpVgg Vohenstrauß. Der Gastgeber hat sich nach der Niederlage vom letzten Wochenende beim Mitaufsteiger in Katzdorf für dieses Derby viel vorgenommen.

Auf die Torjägerqualitäten von Maximilian Schreyer (links) setzt die SpVgg SV Weiden II. Im Derby gegen die SpVgg Vohenstrauß geht es auch darum, die schwache Leistung von Katzdorf vergessen zu machen. Bild: G. Büttner
von Norbert DietlProfil

"Ich war vom Auftritt meiner Mannschaft in Katzdorf maßlos enttäuscht", meint SpVgg SV-Trainer Alfons Brittinger im Rückblick. "Unsere vermeintlich spielerischen Vorteile dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir vor dem gegnerischen Tor völlig harmlos waren." Der Weidener Trainer hofft, dass sich der Frust über die Katzdorfer Niederlage für das Derby gegen Vohenstrauß in einen positiven Schub verwandelt. Die gesamte Mannschaft hat sich für die deutliche Niederlage vom letzten Sonntag zu rehabilitieren.

Auch wenn die SpVgg SV II mit 15 erzielten Toren den bislang noch stärksten Angriff der Bezirksliga vorzuweisen hat, sprechen die elf kassierten Gegentore in den sechs ausgetragenen Spielen doch eine deutliche Sprache. Dabei sollte man sich von der vermeintlichen Vohenstraußer Angriffsschwäche nicht täuschen lassen. Auch wenn die Mannen von Trainer Rainer Summerer erst fünf Tore erzielten, darf man den Gegner keinesfalls unterschätzen. Vohenstrauß wartet sehnsüchtig darauf, dass bei den Vorjahres-Torjägern Sebastian Dobmeier und Stefan Karl, beide erzielten in der vergangenen Saison jeweils 13 Tore und damit fast genau die Hälfte aller Vohenstraußer Treffer, endlich der Knoten platzt.

Personell sieht es bei den Weidenern nicht besonders rosig aus. Haris Hot und Marius Sokol stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Mit Tobias Mutzbauer ist allerdings ein erfahrener Akteur wieder mit dabei. Auf größere Unterstützung aus dem Bayernligakader kann sich Brittinger nicht verlassen.

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