SpVgg SV Weiden will auch gegen Aubstadt voll punkten - Heimspiel am Samstag um 16 Uhr
Siegesserie soll nicht reißen

Was für eine Serie - sechs Spiele, inklusive der Pokalpartien gegen Thiersheim und Seligenporten - hat Bayernligist SpVgg SV Weiden gewonnen. 18 Punkte hat die Mannschaft von Trainer Christian Stadler inzwischen auf ihrem Konto, damit verbunden ist der zweite Tabellenplatz.

Und sie steht im bayerischen Pokal im Achtelfinale. "Wir wollen diese Serie natürlich weiter ausbauen", gibt der SpVgg SV-Coach vor dem Heimspiel am Samstag, 23. August, um 16 Uhr gegen den TSV Aubstadt daher auch selbstbewusst als Ziel aus.

Selbstvertrauen haben die Weidener Akteure in den letzten Wochen durchaus gesammelt. Zuletzt auch am Dienstag beim 1:0-Erfolg gegen den SV Seligenporten. "Da haben wir in der ersten Halbzeit eine ungemeine Laufarbeit an den Tag gelegt. Klar, dass wir dann hinten raus, als der SV ungemein angeschoben hat, etwas Probleme hatten", blickt Stadler auf die Pokal-Begegnung zurück.

Kräfteverschleiß kein Thema

Angst vor einem möglichen Kräfteverschleiß seiner Truppe hat der Weidener Trainer allerdings nicht. "Wir haben ja schon am Dienstag gespielt und konnten uns einigermaßen regenerieren", erklärt Stadler. Die Gefahr bestehe seiner Ansicht lediglich darin, dass seine Elf gegen die Unterfranken, die letzte Saison in der Aufstiegsrelegation doch deutlich mit 2:3 und 1:4 am Regionalligisten 1. FC Schweinfurt gescheitert waren, "etwas Anlaufzeit brauchen, um sich auf deren Spielweise einzustellen." "Der TSV hat seine Qualitäten im schnellen Umschalten nach vorne. Die Mannschaft ist körperlich robust, zweikampfstark, lauert auf die Ballverluste des Gegners und versucht Standards herauszuholen, bei denen sie brandgefährlich sind", weiß Stadler um die Stärken der Truppe von Trainer Josef Francic.

Genau diese hatte sie bei ihrem letzten Auftritt in der Oberpfalz, dem 3:0 beim FC Amberg, eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das war es dann aber vorerst mit der Herrlichkeit der Aubstädter, die sich derzeit mit lediglich acht Punkten auf Abstiegsrelegationsplatz 14 wiederfinden. Lediglich ein 1:0-Sieg gegen Erlangen-Bruck gelang in den letzten sechs Begegnungen noch.

Dabei wurde der Kader des Vorjahres-Zweiten durch Jens Trunk vom Regionalligisten Würzburger Kickers qualitativ verstärkt, weiterhin kamen Keeper Valentin Roth (1. FC Gerolzhofen), Tobias Saam und Philipp Rudbach (beide vom TSV Königshofen) sowie Dominik Eggemann (1. Suhler SV), vier weitere Akteure, die den Kader in der Breite tiefer machten. Allerdings verließen mit Jan Schneider, Tobias Gabold und Michael Gabold auch drei Leistungsträger die Unterfranken.

Unangenehmer Gegner

"Aubstadt hat eine lange Saison gespielt und muss dem nun offenbar etwas Tribut zollen", schätzt Stadler die Lage bei den Unterfranken ein. Wohlwissend, dass der TSV alles andere als ein angenehmer Gegner ist. Das zeigte sich bereits in den beiden Aufeinandertreffen in der abgelaufenen Spielzeit, als die SpVgg SV in Aubstadt mit 0:2 unterlag und auch beim 2:1 am Wasserwerk seine Mühe hatte, die Oberhand zu behalten.

"Damals hatten wir eine tolle zweite Halbzeit gespielt, in der wir den TSV mit spielerischen Mitteln dominiert hatten", so der Weidener, der sich für das Heimspiel einen ähnlichen Auftritt seiner Mannschaft erhofft. Dabei kann er erneut seine Bestbesetzung ins Rennen schicken.
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