Start am 9. Mai: Arbeiten laufen auf Hochtouren - Weiher bekommt Sandstrand mit Holzsteg
Eintauchen ins neue "Schätzler"

Die Becken füllen sich mit Wasser. "Was den Beckenbereich angeht, sind wir im Zeitplan", erklärt Schätzlerbad-Betriebsleiter Klaus Kunz. Zum Hochfahren der Wassertemperaturen benötigt das Team fünf Tage. Auffallend sind die frisch gekachelten Zugangsbereiche. Bei weitem nicht alles, was neu ist im "Schätzler". Ein erstes Bild können sich die Besucher zum Saisonstart am 9. Mai machen. Auch wenn dann noch nicht alles perfekt ist.

Unten am Badeweiher tuckern noch der Bagger und einige Lkws. Daneben befinden sich 46 neue Kabinen, die nur noch auf den Feinanstrich warten. Diese Woche würden sie fertig, kündigt Kunz an. "Der Winter hat uns den Zeitplan durcheinandergewirbelt. Im Oktober gab's den ersten Schnee. Das ging bis April." Und: "Weitere zwei Wochen hat uns die Entsorgung der Kaimauer gekostet."

Aber jetzt liefen die Arbeiten auf Hochtouren. Der Bagger verteilt sachte den weißkörnigen Untergrund für den Flachbereich am Badeweiher, der in den nächsten Tagen geflutet wird. Später werden die Humusberge für den Landschaftsgärtner abgeräumt, der am Freitag kommt. Stellvertretender Schwimmverein-Vorsitzender Rainer Sindersberger erklärt, wo der Holzsteg später übers Wasser führt: vorbei an der Rieseneiche - "die wird unser zentraler Platz." Der Steg wurde vorgezogen. "Der war eigentlich erst für Herbst geplant", erklärt Kunz.

Sindersberger ist ein großer Befürworter des Flachwasserbereichs, für den einige Birken gefällt werden mussten. Nicht nur, weil der Verein am Ufer einige Strandkörbe aufstellt. "Die Eltern müssen ja den Kontakt zu den Kindern halten. Und der ist hier möglich." In Kürze wird hier Rasen angepflanzt. "Das schaffen wir natürlich nicht bis Saisoneröffnung am 9. Mai. Aber sobald die Weihersaison beginnt, und das ist in der Regel Mitte Juni, ist hier alles picobello fertig", verspricht Sindersberger. Was heute noch Humusfläche ist, wird dann Wiese sein mit einem fließenden Übergang zum Wasser. "Das wird schön. Früher war das nicht so, weil an dieser Stelle die Kaimauer war."

Steg für junge Besucher

Das Wichtigste für die Betreiber: "Das geht flach rein. Du kannst dein Kind hineingehen lassen. Ein Kind geht ja automatisch reflexartig zurück, wenn das Wasser über die Knie schwappt oder wenn 's Hoserl nass wird. Die Eltern sehen das ja." Der Papa trinke oben auf der Terrasse sein Weizen und beobachte sein Kind beim Planschen im Flachwasserbereich. "Er hat ein subjektives Sicherheitsgefühl, und das braucht er auch." Sindersberger kommt nochmals auf den Holzsteg zurück. "Hier werden sich die jungen Leute aufhalten. Flanieren, sonnenbaden. Man kann von hier aus auch ins Wasser springen." Vorsicht aber: "Die Wassertiefe beträgt in diesem Bereich nur 80 Zentimeter."

Für Schwimmvereins-Chef Reinhard Meier wird das neue Konzept den Badebetrieb komplett entflechten. "Früher war hier nichts geboten." Jetzt werde die Gestaltung wesentlich mehr Leute an den Badeweiher locken. Für die Weihermitte sei noch eine Badeinsel geplant. Sindersberger: "Schöner kriegen wir das nicht mehr hin."
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