Statt Halbfinale nur Platz 6 beim "Deutschen Polizei Eishockey Cup" - Immerhin zweitbestes ...
"Ice-Cops" rutschen knapp am Ziel vorbei

An traditionsreicher Stätte in Düsseldorf erreichten die Ice-Cops Weiden zwar nicht ihr selbstgestecktes Ziel. Allerdings verkauften sie sich gut: als 6. unter 22 Mannschaften - und zweitbestes unter 11 bayerischen Teams. Bild: kb
24 Mannschaften aus ganz Deutschland kämpften in Düsseldorf drei Tage lang um Tore und Punkte. Bereits zum 22. mal fand dort der "Deutsche Polizei Eishockey Cup" statt - die Deutsche Meisterschaft für Polizeimannschaften. Angetreten waren Teams unter anderem aus Berlin, Hamburg, Krefeld und Frankfurt. Allein 11 stammten aus Bayern - darunter die Ice-Cops aus Weiden. Sie landeten auf dem sechsten Platz und waren damit die zweitbeste Mannschaft aus dem Freistaat.

In dem traditionsreichen Stadion an der Brehmstraße, 2006 noch die Heimat der Düsseldorfer EG, wurde nicht nur der Meister, sondern auch die Auf- und Absteiger der A- und B-Gruppe (je 12 Mannschaften) ausgespielt. Die Ice-Cops waren mit einem Reisebus und 30 Mann von der Naab an den Rhein gereist. Das Ziel der Weidener, seit 2008 ein fester Bestandteil in der A-Gruppe, war das Halbfinale. Im ersten Spiel zogen sie trotz guter Leistung gegen den alten und neuen Meister aus Krefeld knapp mit 2:1 den Kürzeren. Gegen die Münchner Crocodiles drehten die Ice-Cops mächtig auf und schlugen den Favoriten klar mit 4:0. Im letzten Spiel ging es gegen Wolfsburg bereits um die Vorentscheidung zum Einzug ins Halbfinale. Leider zog sich hier Top-Mann Stefan Hofmeister gleich zu Beginn ohne Fremdverschulden eine schwere Schulterverletzung zu - und Wolfsburg gewann glücklich 1:0.
Am zweiten Tag ging es gegen die bayerischen Teams aus Kaufbeuren und Ingolstadt. Die spielerische Überlegenheit der Ice-Cops brachte sichere 3:0- und 4:1-Siege. Somit war in der Vorrundengruppe der dritte Platz sicher, der zum Spiel um Platz 5 berechtigte. Leider leisteten die Krefelder gegen Wolfsburg keine Schützenhilfe, sonst wäre für die Weidener noch das Halbfinale drin gewesen. Das Match um Platz 5 ging gegen eine starke Zittauer Mannschaft mit 0:3 verloren, was für die Ice-Cops schließlich den 6. Platz bedeutete.

Das Finale verloren die "München Peacemakers" gegen Krefeld mit 2:3. Platz 3 erreichte Frankfurt vor Wolfsburg.

Die Weidener Tore erzielten Thomas Ganz, Stefan Hofmeister, Daniel Herrmann, Thomas Fritsch, Stefan Wagner und Felix Schiener. Bei den Ice-Cops traten einige bekannte Ex-Spieler des 1. EV Weiden an- im Tor Christian Hamberger, in der Verteidigung Michael Stockbauer, im Sturm Stefan Hofmeister. Nicht zu vergessen die Spieler der 1b des EV, Daniel Herrmann, Manuel Ott und Thomas Ganz. Die Mannschaft unterstützten Betreuer Ingo Kraus und der ehemalige Eismeister Hans Sperling.
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