Stiftländer am Samstag in Schwandorf klarer Favorit - Spitzenspiel in Luhe-Wildenau
SV Plößberg beim Schlusslicht

Der SV Plößberg verlor das letzte Heimspiel gegen den SC Luhe-Wildenau mit 1:4. Hier hat Max Weniger (schwarzes Trikot) gegen zwei Gästespieler das Nachsehen. Am Samstag treten die Stiftländer beim 1. FC Schwandorf an, der bereits als Absteiger feststeht. Bild: Gebert

Lange stand der SC Luhe-Wildenau (4./46 Punkte/ 25 Spiele) in der Bezirksliga Oberpfalz Nord im Niemandsland der Tabelle. Doch nach der grandiosen Serie von 13 Spielen ohne Niederlage (9 Siege, 4 Unentschieden) mischt die Kämpf-Truppe plötzlich im Kampf um einen Spitzenplatz mit.

Für den Titel wird es zwar nicht mehr reichen - auch dann nicht, wenn die Oberwildenauer am Samstag das Top-Spiel gegen Tabellenführer SC Ettmannsdorf (1./56/24) gewinnen. Rang zwei ist aber allemal noch drin, denn die Konkurrenten schwächeln. Vor allem die Sportvereinigung Grafenwöhr (2./48/25), die sich mit Ettmannsdorf lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte, ist völlig aus dem Tritt geraten. Vier Spiele (3 Niederlagen, 1 Remis) ist Grafenwöhr jetzt ohne Sieg. Zur Erinnerung: Zuvor war die SVG 21 Mal ungeschlagen.

In der bevorstehenden Englischen Woche könnten die ersten Vorentscheidungen fallen. Auf Ettmannsdorf wartet nach der harten Prüfung in Luhe-Wildenau am Mittwoch die Pflichtaufgabe im Stadtderby gegen Absteiger 1. FC Schwandorf (16./8/25). Grafenwöhr tritt zunächst bei der SpVgg Vohenstrauß (8./35/24) an und empfängt dann mit dem FV Vilseck (3./47/24) den dritten Kandidaten für Rang zwei. In diesem Rennen kann der TSV Detag Wernberg (11./29/25), der im Abstiegskampf jeden Punkt braucht, das Zünglein an der Waage spielen. Die Köblitzer gastieren am Sonntag in Vilseck und empfangen am Mittwoch den SC Luhe-Wildenau. Übrigens: Die letzte Niederlage kassierte der SCL am 13. Oktober 2012 mit 1:2 gegen Wernberg.
Auch für die weiteren Teams stehen wichtige Spiele auf dem Programm. Der SV Plößberg (7./37/25) ist noch nicht ganz gesichert, kann aber am Samstag mit dem erwarteten Pflichtsieg in Schwandorf die letzten Zweifel am Ligaerhalt beseitigen. Am Donnerstag kommt dann der SV Schwarzhofen (15./22/24) ins Stiftland, der nach jetzigem Stand zusammen mit Schwandorf und dem SV Schmidmühlen (14./22/25) direkt absteigen müsste. Die beiden Relegationsplätze nehmen der SSV Paulsdorf (12./27/25) und der SV Sorghof (13./27/24) ein.

Die Punktabstände in der Gefahrenzone sind gering, deshalb kommt vor allem den direkten Duellen besondere Bedeutung zu. Dabei trifft am Sonntag der SV Kulmain (9./33/25) auf Paulsdorf und Schwarzhofen auf Sorghof. Die zweite Prüfung der Kulmainer folgt am Donnerstag bei der DJK Gebenbach (6./41/25).

26. Spieltag

Samstag, 16 Uhr: SC Luhe-Wildenau - SC Ettmannsdorf (Hinspiel 1:3), 1. FC Schwandorf - SV Plößberg (1:3); Sonntag, 15 Uhr: SV Kulmain - SSV Paulsdorf (3:0), SV Schmidmühlen - DJK Gebenbach (0:2), SV Hahnbach - SV Raigering (2:3), SpVgg Vohenstrauß - SV Grafenwöhr (0:3), FV Vilseck - TSV Detag Wernberg (1:0), SV Schwarzhofen - SV Sorghof (0:1)

27. Spieltag

Mittwoch, 18.30 Uhr: Raigering - Vohenstrauß (3:0), Paulsdorf - Hahnbach (0:0), Wernberg - Luhe-Wildenau (2:1), Grafenwöhr - Vilseck (1:1); 19 Uhr: Ettmannsdorf - Schwandorf (5:0); Donnerstag, 15 Uhr: Gebenbach - Kulmain (1:0), Sorghof - Schmidmühlen (3:0), Plößberg - Schwarzhofen (3:1)
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