"Tag der Elektromobilität" in Sulzbach-Rosenberg
Alles unter Strom

Auch das Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) werde mit seinem Mitsubishi iMiev und seinem Nissan Leaf (im Bild) in Sulzbach-Rosenberg vertreten sein. Dies betonten Fördervereins-Vorsitzender Bürgermeister Markus Dollacker (rechts) und Geschäftsführer Gerhard Kopf. Bild: sön
(sön) "Bundesverkehrs- und -umweltministerium haben einen gemeinsamen Referentenentwurf zur Bevorrechtigung der Verwendung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen vorgelegt", so Gerhard Kopf, Geschäftsführer des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) in Ensdorf. Nach der 2015 in Kraft tretenden Regelung können Städte und Gemeinden bestimmte Privilegien für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr gewähren.

Dazu sage Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität: "Anfang 2014 waren hierzulande laut einer Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg lediglich 17 500 Elektroautos zugelassen. Im dritten Fortschrittsbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität wurden für 2014 jedoch bereits 100 000 Elektroautos angestrebt." Diese Zahlen verdeutlichten, dass Anspruch und Wirklichkeit in Deutschland aktuell weit auseinander klaffen. Insofern kämen die Maßnahmen viel zu spät. Sie hätten schon vor einigen Jahren verabschiedet werden müssen.

ZEN-Geschäftsführer Gerhard Kopf freut sich nun, dass er eMobilitäts-Präsident Sigl für den am Samstag, 20. September, auf dem Dultplatz in Sulzbach-Rosenberg stattfindenden Tag der E-Mobilität als ambitionierten Redner gewinnen konnte.

"Wir wollen mit dem Tag der E-Mobilität, der vom ZEN und der Stadt getragen wird, die Mobilität der Zukunft voranbringen", betont Kopf. Besucher können sich informieren und zur Probe fahren. Er freue sich, dass Firmen und Private ihre E-Autos zur Teilnahme angemeldet haben. So wären neben BMW i3, Renault Zoe und Twizy Fulu Pickup, Nissan Leaf und E-NV200, Mitsubishi iMiev, Citroen C zero und DS5, VW E-Golf und e-up, Tesla Roadster und als teuerstes Ausstellungsstück ein Tesla Model S vor Ort. Dazu auch E-Motorräder und -Roller, Hybrid-Roller und E-Bikes. Zudem informieren die Stadtwerke Amberg über Öko-Strom, die Firma Hardy Barth über die E-Tankstelle "Voltbox". Auch der Rennwagen "Formula Student" des Running-Snail-Racing-Teams der OTH Amberg-Weiden wird gezeigt. (Weitere Infos: www.zen-ensdorf.de/tdem).
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