Treffen der Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen
Fracking verharmlost

Von "einem aktiven Sommer in Sachen Energiewende, Atomausstieg und Umwelt" berichtete Hilde Lindner-Hausner den Mitgliedern der Bürgerinitiative (BI) gegen atomare Anlagen beim September-Treffen. Höhepunkte der vergangenen Monate sei die Info-Fahrt zum Energiedorf Wildpoldsried bei Kempten gewesen. "Ein Besuch dort sollte ein Muss für alle Kommunalpolitiker sein", erklärte Lindner-Hauser laut Pressemitteilung. Zudem beteiligte sich die BI beim Klima-Camp in der Lausitz mit der länderübergreifenden Menschenkette gegen den Braunkohleabbau.

Die Erfahrungen der Aktionen bestärkte die Mitglieder, weiterhin für das Gelingen der Energiewende zu kämpfen und sich für den Stopp des Klimawandels einzusetzen. Hilde Lindner-Hausner betonte: "Aller Einsatz gilt dem Stopp weiterer Atommüllproduktion und der Abkehr von der Förderung und Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Braunkohle."

Um den Ausbau der Windkraft im Landkreis Neustadt/WN zu fördern, wünschte sich die BI ein Gespräch mit Landrat Andreas Meier. Als Mitglied von "Abgefrackt - Bündnis Weidener Becken gegen Fracking" sei die Initiative auch mit diesem brisanten Thema in den Sommermonaten gut beschäftigt gewesen. Die Berichte in Zusammenhang mit dem KTB Windischeschenbach und die "tendenziöse, verharmlosende TV-Berichterstattung über Fracking" sei bei dem Treffen hinterfragt worden.

Aktionstag im Oktober

Im Oktober nimmt die BI an der bundesweite Aktionen "Atom-Müll-Alarm" teil. Zudem sei es wichtig, die Zustimmung der Bundesregierung zum Handelsabkommen CETA zu verhindern und die Verhandlungen der EU zum Abkommen TTIP mit den USA zu stoppen. Daher beteilige sich die BI an der Akton "Stoppt TTIP" am 11.Oktober. Am gleichen Tag sei der weltweite "Global Frackdown Day" ausgerufen.
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