Trotz Wetter-Risiko 1000 Zuschauer bei der Serenade im Max-Reger-Park
Volksmusik vertreibt Regen

Aber auch wohlklingende Instrumente.

Ja, sappralot noch mal. Schneidige Burschen und fesche Moidla von den "Freihunger Kirwaleit" tanzten den Weidenern am Sonntagnachmittag die "Kreuzpolka", die "Schleuchermazurka" und den "Kronzentanz" vor. Cheforganisatorin Sigrid Schneider und Bürgermeister Lothar Höher hatten dabei immer den Blick nach oben gen Himmel. Es war ein Risiko.

Rund tausend Besucher beklatschten die Volksmusik-Serenade im Max-Reger-Park. Mit Sang und Klang waren die Mitwirkenden im Festzug vom Alten Rathaus in den Park marschiert. Das musikalische Kommando führten "D'Woihauser Straßenmusikanten." Die saßen dafür hinterher zur Belohnung auch wettersicher unterm Pavillondach.

Die anderen zitterten mit Sigrid Schneider knapp zwei Stunden lang um die Wette. Eine halbe Stunde vor dem Abmarsch hatte es noch einmal tüchtig geschüttet. Dann aber hielt das Wetter. OTV-Geschäftsführer Höher begleitete die Besucher durchs Programm, weil der Regionalsender die Veranstaltung für den "Volksmusikstammtisch" aufzeichnete.

Mit dabei waren neben den Freihunger Kirwatänzern, die jedes Mal in der Woche nach Allerheiligen ihr kulturelles Highlight begehen, die Tracht-volle Dudelsack-Kapelle aus Ledce mit ihrem Kapellmeister Libor Vaecka mit tschechischen und böhmischen Volksliedern und die "Blecherne Sait'n", die zwar "Lia bis wia a Booch", die aber auch ganz schön bös sein konnte.

Mit Hackbrett, Tuba und Gitarre zog das Trio den Gästen mit ihren selbst gestrickten Couplets auf hintersinnige und lustige Weise die Wadl lang. Die "Woihauser" in ihrer schmucken Räubertracht stampften Wirtshauslieder aus dem Boden und unterhielten die Zuschauer mit ihren herzhaft fröhlichen Arrangements. Passend zum Thema gab's Bier und bayerische Brotzeiten.
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