Und der steht dem Unternehmen - Grandiose Premiere - Selbstbewusst durch tolles Programm
Witt kleidet sich mit einem Chor

Manch einer erinnert sich noch an den Slogan "Wäsche kauft man bei Witt", der Mitte der sechziger Jahre auch schon mal vertont im Schwarzweiß-Fernseher lief. Der damalige Protagonist war wohl ein Zeichentrick-Vogel. Das war zu einer Zeit, als das kleine "HB-Männchen" wutschnaubend an die Decke ging. Inzwischen hat sich viel verändert.

Das Leben ist bunter geworden und die Musik facettenreicher. Auch Witt wurde moderner. Für Witt singen keine Vögel mehr vom Zeichenbrett, sondern Mitarbeiter aus Fleisch und Blut.. Und die wollen die Emotionen der Menschen wecken.

Am Sonntagnachmittag ging der Chor der Witt-Gruppe zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Über 650 Zuhörer erlebten im Haus der Evangelischen Gemeinde die grandiose Premiere der Formation "Singing Witt". Der Nachmittag stand unter dem Motto des ABBA-Hits "Thank You for the Music", dessen Refrain vom begeisterten Publikum förmlich niedergeklatscht wurde. Der Titel traf den Nagel auf den Kopf.

Begrüßt und eingestimmt wurden die Gäste, an der Spitze Oberbürgermeister Kurt Seggewiß mit Gattin Maria, vom Vorsitzenden der Geschäftsführung Wolfgang Jess, der auch mitsingt. Den Chor selbst hatte die Geschäftsführerin Einkauf, Stefanie Zühlke-Schmidt, 2011 gegründet, die in Frankfurt am Konservatorium Chorleitung studiert hat. Eine Veranstaltung der Otto-Group führte schlummernde Talente im Betrieb zusammen. Das war vor zwei Jahren.
Die Besucher, darunter viele Kollegen, waren begeistert und staunten, was die Mitarbeiter musikalisch drauf hatten. Das erste Chorkonzert des Ensembles war eine Mischung aus Rock'n"Roll, Romantik, Schlager, Gospel, Pop und Volksliedern. Gleich zu Beginn orientierte sich der Chor mit der Interpretation der Gruppe "Yakanaka Vhangerie" an afrikanischer Musik und unterstrich seine stimmliche Größe.

Die Chorleiterin führte den mächtigen Klangkörper souverän mit viel Ruhe und Selbstbewusstsein durchs Programm. Natürlich ging es auch schwungvoll und flott zu. Der Chor bewältigte zielsicher selbst tückischste Tonsprünge oder unterlegte die Keyboardarbeit von Bernd Meyer mit leisen Klangteppichen. Reinhold Wildenauer steuerte die Percussion bei.

Musikauswahl riesig

Wunderschön erklangen Simon & Garfunkels "Bridge over troubled Water" oder Sarah Brightman's und Andrea Bocellis "Time to say goodbye". Die Song-Auswahl war riesig. "Greensleaves", "Lolipop", "The Winner takes it all", "Irish Blessing". Das machte Effekt, das schaffte Atmosphäre. Die Musik stammte von Flying Pickets, Beachboys, Hubert von Goisern, Max Reger, Bette Midler, Fats Domino oder Leonard Cohen. Der Lohn: Tosender Applaus.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.