04.09.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Vereine

von Redaktion OnetzProfil

Training zahlt sich aus

"Von nichts kommt nichts!" Dies gilt auch für den sechsjährigen Schäferhund "Elektra von Tjärnshaget" und sein Herrchen Stefan Scheffler zu. Sie schafften bei der Landesgruppenausscheidung unter 28 Startern eine beachtlichen 12.Platz. Obwohl der Hundehalter aus Weidenberg bei Bayreuth stammt, ist Mitglied der Ortsgruppe Weiden des Deutschen Schäferhundevereins. Garant für den Erfolg war das dreimalige gezielte Training mit dem Team um ersten Ausbildungswart Josef Skopek und dem Leistungsrichter Burkhardt Köthe auf dem Trainingsgelände in Spitalöd bei Frauenricht. (rdo)

"Freie" im Gefängnis

Ein Schrank, ein Waschbecken mit Spiegel, ein Bett, ein kleiner Tisch und eine abgetrennte Toilettenzelle. Diese Ausstattung mit weißen Wänden sahen die Mitglieder der Freien Wähler bei der Besichtigung der JVA in Weiden. Sie schätzten das Ausstattungsniveau in der Hotelkategorie unter einem Stern ein. Für den Häftling der arbeitet ist auch ein Fernseher drin, der 23 Euro inklusive Antennenanschluss kostet. Fernsehverbot ist eine harte Strafe.

"Es gibt aber Leute, die schreckt der Aufenthalt nicht ab. Sie verfügen über ein Abo oder in neudeutscher Sprache eine "Flatrate" und sitzen häufiger ein", berichtete der JVA-Abteilungsleiter Regierungsrat Johann Betz. Ziel sei es aber, die Wiedereingliederung der Straffälligen in die Gesellschaft während der Haft zu fördern.

Bildungsmöglichkeit wie Schulabschlüsse werden mit Fernstudium ermöglicht. Für 60 in Weiden Inhaftierte besteht die Arbeitsmöglichkeit in Form von Spielzeugzusammenbau für eine Modellbaufirma oder Verpackungsarbeiten für die Glasindustrie. Der Stundenlohn beträgt bei einer 40-Stundenwoche zwischen 1,12 Euro und 1,87 Euro. Arbeitskräfte werden in der Wäscherei und Küche eingesetzt.

Ein Teil des verdienten Geldes fließt in die Rücklagen für die Haftentlassung und der andere Teil des Entgeltes von 180 bis 250 Euro darf für den Konsum von Fernsehen, Zigaretten oder Lebensmittel beim zweimaligen Shop-Verkauf im Monat verwendet werden.

"Das Zusammenleben zwischen den Insassen klappt überraschend gut", lobte der JVA-Abteilungsleiter und erwähnte den Umgang zwischen den geschulten Justizbeamten, die mit Worten und ohne Waffen den Justizvollzug gewährleisten.

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