20.08.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Vor 25 Jahren Es stand im Neuen Tag

von Redaktion OnetzProfil

Begehrtes Ehrenamt. Jetzt stellt sich als vierter Kandidat Dipl.-Ing. Wilfried Schneeberger (65) für das Amt eines Stadtheimatpflegers zur Verfügung, "falls ich gefragt werde". Dafür würde er sich aus seinem erfolgreichen Architektur-Büro zurückziehen.

Pendolinos für Weiden. Wirtschaftsminister Gustl Lang hat sich beim Kollegen Finanzminister durchgesetzt. Der hat den Kauf von 18 Pendolino-Zügen für die Strecke Weiden-Nürnberg genehmigt, die die Fahrzeit auf eine Stunde reduzieren würden. Ist der "Rückzug der Bahn" damit in unserer Region gestoppt?

Neues JU-Mitglieder-Magazin. Werbekaufmann und JU-Vorsitzender Lothar Höher gilt als "geistiger Vater" des neuen Magazins "Standpunkt". Geplant ist eine monatliche Auflage von 22 000 Exemplaren. Georg Girisch freut sich, dass seine Idee realisiert wird.

Roscher-Pläne. Firmenchef Bert Roscher plant für sein Geschäft am Stadtmühlbach einen 1,5 Millionen Mark teuren Umbau. Nach Fertigstellung wird es das zweitgrößte seiner Art in Bayern sein, erläutert Innenarchitekt Wolfgang Gruber .

Textilien statt Feinkost. Kurz vor seinem 40-jährigen Geschäftsjubiläum schließt das bekannte Schokoladen-Haus Pfriemer . Da kein Nachfolger in Sicht ist und weil der Trend zu Lebensmittel-Großmärkten anhält, wollen Sibylle und Hans Gilch das Haus Türlgasse 1 an eine Textil-Großhandelskette verpachten.

Schützen-Meister. Alle 14 Weidener Schützenvereine haben an der Stadtmeisterschaft teilgenommen. Am erfolgreichsten waren die Feuerschützen (16 Titel), gefolgt von "Adler" Mitterhöll und den Hammerweg-Schützen mit je sieben Titeln. Schützenmeister Karl Feldkirchner lobt die perfekte Ausrichtung durch die Hammerweg-Schützen.

Bus-Fahrverbot für Pfarrer. Der vielseitig engagierte Pfarrer Martin Kühn (Weiden-Ost) setzt sich für Gemeindefahrten selber ans Lenkrad. Das "Honorar" spendet er der Gemeinde. Jetzt zeigt ihm Dekan Rudolf Zeller wegen einer "unnötig hohen Verantwortung" die "Rote Karte".

Vor 50 Jahren

Zebra-Streifen-Probleme. Noch zwei Monate nach ihrer Einführung bereiten die Zebra-Streifen Probleme. Die Fußgänger zögern, die Autofahrer missachten das Vorrecht der Passanten. Der NT rät: Hand hoch vor dem Betreten der Streifen! Vielleicht sollte aber auch die Zahl der Übergänge zur Entlastung der Autofahrer wieder reduziert werden.

Ehemalige "Feinde" zu Besuch. 1943 waren sie als Kriegsgefangene im Werk Pirkmühle beschäftigt. Jetzt besuchen 30 frühere "Feinde" aus Belgien die Max-Reger-Stadt. Die freundlichen Gäste haben daheim sogar einen Club gegründet und manche sind schon zum vierten Mal in der Oberpfalz.

Luftwaffen-Ausstellung. Ein engagierter Oberstleutnant eröffnet auf dem Wopperer-Parkplatz die Ausstellung "Unsere Luftwaffe". Sie soll informieren und werben. Das Besucher-Interesse gilt vor allem dem Starfighter F 104. Dessen Cockpit inspiziert Bürgermeister Striegl höchstpersönlich. (tap)

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