Vorteile und Varroaproblematik

Die Vorteile der Dadant-Betriebsweise lägen in der Einfachheit der Führung der Völker, deren Brutraumgröße je nach Entwicklung und Stärke angepasst werde. Die Verwendung von halben Dadant-Honigräumen wirke sich als Pluspunkt bei der Honigreifung und -ernte aus. Insgesamt bringe diese unkomplizierte Art der Imkerei Zeitersparnis, starke Bienenvölker und überdurchschnittliche Honigernten bei minimalen Eingriffen in den Völkern.

Nach neuesten Untersuchungen beeinflusse laut Beer die Temperaturregulierung im Bienenvolk über die Brutdauer die Fortpflanzungsfähigkeit der Varroamilben. Deshalb sei es von immenser Bedeutung, starke Völker zu führen, die über ein kompaktes Brutnest verfügen. Hier dürfe nichts verändert werden. Falsch nannte der Experte die Mittelwand-Gabe im Frühjahr, dies sei nicht naturgemäß.

Varroa-Bekämpfung nimmt der Imkermeister mit Oxalsäure und Thymol vor. Ameisensäure müsste wegen verheerender Wirkungen im Bienenvolk verboten werden. (oy)
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