04.05.2013 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Wasserballer möchten Potsdam in drittes Spiel zwingen Heimvorteil nutzen

Trotz der 7:15-Niederlage am vergangenen Mittwoch in Potsdam sind die Weidener Wasserballer aufgrund ihres Heimvorteils optimistisch. In der Serie best-of-3 müssen die Oberpfälzer am Samstag ausgleichen, wenn sie ein Entscheidungsspiel, das am Sonntag ebenfalls in der Thermenwelt stattfinden würde, erzwingen wollen.

von Redaktion OnetzProfil

Die Vorstellung am Brauhausberg war nicht so schlecht wie es das Ergebnis aussagen mag. Die Verantwortlichen verweisen auf den wieder erwachten Mannschaftsgeist.

Den Saisonschlussspurt haben sich beide Mannschaften sicherlich ganz anders vorgestellt. Ausgerechnet die beiden Teams, die in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung hingelegt haben, treffen sich jetzt nicht nur in der Platzierungsrunde um die Ränge neun bis zwölf. Sie werden sich auch nächste Saison in der DWL-B-Gruppe begegnen.

Beide Vereine legten in den letzten Jahren eine ähnliche Entwicklung hin. Der SV Weiden stieg im Jahre 2007 in die DWL auf, Potsdam ein Jahr später. 2010 schafften die Oberpfälzer den Sprung in die A-Gruppe der besten acht Teams Deutschlands, die Potsdamer folgten den SV-lern ein Jahr danach. Im Jahr 2010 waren es erneut die Weidener, die im europäischen Wettbewerb (LEN-Trophy) ihr Debüt feierten, zwei Jahre später stiegen auch die Brandenburger auf die Europabühne. Jetzt scheint die gemeinsame Geschichte weiter zu gehen. Nun müssen sich die beiden Klubs sogar um das Spiel streiten, das den neunten Rang in der Endabrechnung bringen kann. Am Samstag um 18 Uhr, und wenn nötig am Sonntag um 11 Uhr, finden die weiteren Begegnungen statt.
Die Max-Reger-Städter, wie auch die Potsdamer sind sicherlich enttäuscht über den Verlauf der bisherigen Saison. Doch für beide gilt es, seriös die Saison abzuschließen. Die Weidener mussten in Potsdam zum ersten Mal seit acht Jahren auf ihren Stammtorhüter Vladimir Srajer verzichten, sein Vertreter Florian Modl machte jedoch die Sache ganz ordentlich. Wie es jetzt aussieht, kann Siegmund Luczak zu Hause aus dem Vollen schöpfen. In der Hauptrunde konnte Weiden nach einer Niederlage in Potsdam einen überzeugenden Heimsieg einfahren.

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