Weidener Basketballer im letzten Auswärtsspiel in Herzogenaurach ohne Chance
Probleme in der Defensive

Auch für Emil Gaschimov (rechts/eine Szene aus dem Spiel gegen Deisenhofen) gab es in Herzogenaurach kaum ein Durchkommen. Er kam insgesamt auf neun Punkte. Bild: Schwarzmeier

Ohne Chance waren am Samstag die Coocoon Baskets Weiden beim letzten Auswärtsspiel der Saison. Sie verloren bei den Longhorns Herzogenaurach mit 70:87 deutlich.

Ohne den verhinderten Kapitän Manuel Langhammer gerieten die Coocoons bei den Gastgebern aus Mittelfranken von Beginn an in Rückstand. Schon nach dem ersten Viertel lag die Mannschaft von Trainer Kevin Decker mit 19:25 zurück, wobei beide Mannschaften im ersten Abschnitt in der Defensive Lücken ließen. Doch ab Mitte des zweiten Spielabschnitts taten sich die Coocoons immer schwerer, frei Würfe zu kreieren, und mussten so Herzogenaurach zur Halbzeit auf 46:33 davonziehen lassen. Vor allem der sehr starke Michael Kaiser (21 Punkte) sorgte dafür, dass die Gastgeber mit der beruhigenden Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.

"Wir müssen in der Defensive zulegen", forderte Decker sein Team zur Halbzeit auf, was den Coocoons zunächst auch gelang. Nur 14 Zähler ließen die Weidener Basketballer im dritten Abschnitt zu, erzielten ihrerseits jedoch ebenfalls nur 14 Punkte und konnten so den Rückstand nicht verkürzen. Verantwortlich dafür war vor allem eine sehr schlechte Trefferquote aus der Mitteldistanz, wo die Coocoons nahezu nichts trafen.
Auch im Schlussabschnitt bot sich zunächst das gleiche Bild. Die Coocoons trafen weiter sehr schlecht und nur die ebenfalls maue Ausbeute der Aurachstädter - nur 25 Prozent von der Dreipunktlinie - verhinderte, dass der Rückstand größer wurde. Mehrere gelungene Aktionen in der Defensive wurden mit schnellen Fast-Breaks über den gut agierenden Justin Hegg (9 Punkte) abgeschlossen. Das ließ die Weidener zwischenzeitlich näher herankommen. Doch in der Folge verlor man im Aufbau zu oft den Ball, um den Rückstand entscheidend verkürzen zu können. "17 Ballverluste sind einfach zu viel, um so ein Spiel zu gewinnen", klagte Decker nach dem Spiel. So ging auch der Schlussabschnitt, wenn auch knapp, mit 27:23 an die Gastgeber, die am Ende verdient mit 87:70 gewannen. "Wir waren heute nur unter dem Korb gut, haben es aber nicht geschafft, den Ball konstant dorthin zu bringen, so dass unsere schlechte Trefferquote ein besseres Ergebnis verhindert hat", bilanzierte Decker nach dem Spiel.

Coocoons: Gaschimov (5), Buckenleib (1), Miklos (16), Erdelt , Hegg (9), Hartlieb (4), McDuffie (12), Schildbach (2), Suchy, Rolinek (8), Selinger (13)
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