"Weidener Fototage" der Firma Brenner zeigen neuen Trend: Zurück zur manuellen Einstellung
Kehrtwende bei Fotoapparaten

Leonhard Brenner (Zweiter von rechts) sowie die Geschäftsführer Uwe Fröhlich (rechts) und Thea Rauchenecker eröffneten mit OB Kurt Seggewiß und Bürgermeister Lothar Höher die 8. Weidener Fototage.

Der Trend geht momentan in Richtung höherwertige Kamera im Retro-Look. "Auch von der Technik her kommt man wieder back to the Roots." Wie Fotostuben-Chef Leonhard Brenner am Samstag bei der Eröffnung der "Weidener Fototage" in der Max-Reger-Halle betonte, forcierten namhafte Hersteller verstärkt wieder den manuellen Bereich an den Kameras.

"Dass man die Blende oder die Belichtungszeit einstellen kann": Diese Kehrtwende spreche vor allem Leute an, die wüssten, wie man fotografiert. In den vergangenen Jahren seien nur Kameras produziert worden, die dem Benutzer dies alles abnehmen. "Jetzt kann ich wieder bewusst eine größere Schärfentiefe oder längere Belichtungszeit wählen." Diese Neuheiten hätten zwar niedrigere Pixelzahlen als die herkömmlichen Kameras, würden aber wesentlich bessere Ergebnisse abliefern.

Die Fotomesse war einmal mehr ein Triumphzug für die Weidener Fotostube: rund 5000 Besucher kamen. Brenner erklärte sich den riesigen Erfolg seiner Veranstaltung damit, dass es nur wenige solcher Foto-Events in Deutschland gebe. "Wir haben die Photokina, aber die gibt's nur alle zwei Jahre, und noch ein paar kleinere". Aber keine solche, wo das komplette Sortiment des Fotografierens gezeigt werde, wo man sich rundum informieren könne. Die Besucher kamen aus ganz Deutschland und aus den angrenzenden Ländern, etwa Tschechien, Österreich und Schweiz.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß unterstrich seine Freude über die 8. Weidener Fototage hier vor Ort. "Das heißt, dass man sich zum Messestandort Weiden bekennt." Der OB nannte die Veranstaltung eine "gute Allianz zwischen der Firma Brenner und der Stadt Weiden". Weiden sei halt auch sehr gut erreichbar und die Präsentation sehr übersichtlich, was natürlich viele Fotofreunde auch anspreche.

50 Aussteller, alles namhafte Firmen der Fotobranche, zeigten auf drei Etagen einem interessierten Fachpublikum ihre Produktpalette. Die Messe war auf Profis und Hobbyfotografen ausgerichtet und wartete mit den aktuellen Neuheiten auf. Dazu gab es viele Workshops rund um die Fotografie. Kameras wurden kostenlos gereinigt. Für Fragen standen Profis Rede und Antwort. Außerdem stand ein Model, das auf Sekretärinnen-Look machte, für Aufnahmen bereit. Am Sonntag ließen sich zudem Perchten ablichten. Alle Artikel konnten zu Messe-Rabatten käuflich erworben werden.
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